Ra(n)dbegenung

Am letzten Freitag war ich auf dem Nachhauseweg von Alzey als ich an der letzten Ampel einen jungen Mann mit großem Rucksack auf einem etwas älteren und leicht mitgenommenen Trekkingrad vor mir sah. Da es schon nach 20:00 Uhr war, hab ich ihn angesprochen und gefragt, wo er denn hin will. Er erzählte mir dann, dass er am Nachmittag in Schifferstadt losgefahren ist und an diesem Abend noch nach Bingen will um am nächsten Tag weiter nach Köln zu fahren. Ich bin dann mit Ihm weitergefahren, um Ihm eine schönere, leichtere und verkehrsärmere Strecke zu zeigen.

Um Ihn nicht zu überfordern – er hatte ja noch ´ne ziemliche Strecke vor sich, bis Köln waren es noch gut und gerne 200km – sind wir in einem gemütlichen Tempo gefahren. Als es dann doch zu dunkel wurde – sein Licht war defekt – hat er sich entschlossen nur noch bis Bad Münster am Stein zu fahren (ich habe Ihn dann teilweise über Schleichwege geführt) und dort zu übernachten.

Wir haben uns dann noch ne ganze weile unterhalten und ich bin dann recht Späht nach Hause gekommen – mein Licht ist ja zum Glück in Ordnung.

Solch Begegnungen habe ich immer wieder und machen für mich auch einen Teil des Reizes Fahrrad zu fahren aus.

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2 Antworten zu Ra(n)dbegenung

  1. Simon schreibt:

    Den Kerl aus Schifferstadt kenne ich! Hört sich ja ganz so an, als wäre das ein super Ausflug gewesen ; )

    Gefällt mir

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