Mit dem Rad zur Eurobike: Vorbereitung und Ausrüstung

Am 28. August bin ich von zuhause losgefahren – mein Ziel: die Eurobike in Friedrichshafen.

Es sollte die erste Mehrtagestour seit 3 Jahren werden. Ich hatte vor in 2 bis max. 3 Tagen von Fürfeld nach Friedrichshafen zu fahren. Für die Rückfahrt hatte ich 3 bis 4 Tage vorgesehen, da sie etwas länger werden sollte als die Hinfahrt. Übernachten wollte ich vorwiegend auf Campingplätzen und evtl. in Pensionen. Zum fahren wollte ich meinen alten Randoneur (ca. 50 000 km auf dem Rahmen) benutzen, da er hervorragend  für Mehrtagesfahrten geeignet ist.

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Bei Bikemap.net habe ich mir dann die Route zusammen gestellt und als PDF-Datei auf eine mini-SD-Karte kopiert. Zunächst wollte ich mit meinem eBook-Reader die PDF lesen was aber misslang – ich nehme an, dass die Datei einfach zu groß war. Ich habe die Karte dann in den Tablet-PC gesteckt, den ich sowieso mitnehmen wollte. Das Tablet konnte die Dateien darstellen. Zusätzlich habe ich mir alle Orte durch die ich laut Routenplan fahren sollte als Liste aufgeschrieben. Diese Liste sollte sich im Verlauf der Tour als sehr nützlich erweisen. So musste ich nicht ständig die Karte im Tablet bemühen um zu sehen wie es weiter geht. In Lichtenstein (in der schwäbischen Alp) habe ich mir noch eine Freizeitkarte besorgt, die das Gebiet der schwäbischen Alp und des Bodensees abdeckt.

Geplant war diese für die Hinfahrt (ca. 347 km) und das sollte die Rückfahrt (ca. 490 km) werden.

Zur Übernachtung benutze ich ein einwandiges Kuppelzelt, das mit einem Gewicht von gut 2 Kg hervorragend für Radtouren geeignet ist. Ein weiterer nicht zu unterschätzender Vorteil ist, dass sich das Zelt in 2 Minuten Aufstellen lässt – nur Wurfzelte sind noch schneller aufgebaut – und im Normalfall keine Heringe zur Sicherung nötig sind. Mein Schlafsack (Mumienschlafsack) ist ebenfalls sehr leicht und hält auch bei Temperaturen unter 10 Grad noch warm.

An Kleidung hatte ich mehrere Radtrikots und Hosen in meine Satteltaschen gepackt, die ich unterwegs auf Campingplätzen waschen wollte. Außerdem hatte ich noch 2 T-Shirts, eine alte Trainingshose und eine normale kurze Hose sowie ein Paar Sandalen im Gepäck – ich wollte ja auf der Messe  und auf dem Campingplatz nicht unbedingt mit den Radklamotten rumlaufen, was zumindest auf der Messe, dann aber ganz anders kam.

Auf einer solchen Tour gehört natürlich auch Werkzeug und das eine oder andere Ersatzteil ins Gepäck. Ein Multitool von Park Tool (beinhaltet die wichtigsten Werkzeuge), Reifenheber, Flickzeug, Nippelspanner, Kettennietendrücker und natürlich eine Luftpumpe. Einen Reserveschlauch und ein paar Ersatzspeichen hatte ich auch dabei. Als Taschenlampe nutze ich eine Stirnlampe die ich auch während der Fahrt im dunkeln nutze um Schilder zu lesen und im Zelt kann ich sie mit einem kleinen Karabinerhaken, der mit einem Schlüsselring im Zeltinneren befestigt ist, als Zeltbeleuchtung einsetzten.

Außerdem hatte ich ein Campingbesteck (in Form eines Schweizer Taschenmessers das Teilbar ist) und Verbandsmaterial (hat sich während der Tour als sehr nützlich erwiesen) dabei.

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