Mit dem Rad zur Eurobike: 1.Tag – von Fürfeld nach Lingenfeld

Ich hatte eigentlich vor zwischen 10 Uhr und 11 Uhr los zu fahren – tatsächlich war’s dann schon 12 Uhr als ich los fuhr. Es hat halt schon etwas gedauert, bis das ganze Gepäck auf dem Rad untergebracht und richtig verzurrt war.

Route: Fürfeld – Lingenfeld

Der erste Teil der Route war mir ja bekannt – ich fahr die Strecke von Fürfeld nach Neustadt-Mußbach ja regelmäßig – so dass ich keine Karte bemühen musste und recht schnell voran kam. Ich hatte mit dem Wetter Glück, es war warm und viel Sonne aber auch relativ viel Gegenwind. Ich bin nicht so schnell gefahren wie ich das normalerweise tue, da ich ja eine Menge Gepäck dabei hatte und die Strecke bis Mußbach durchaus anspruchsvoll ist – es geht ständig hoch und runter. Im ersten teil der Strecke kann man in den Steigungen allerdings einen schönen Rhythmus fahren und dadurch Kraft sparen – wenn man es nicht übertreibt und zu hohe Trittfrequenzen oder einen zu hohen Gang fährt. Im zweiten Teil – auf der Weinstraße ist das dann nicht mehr möglich, da hier die Steigungen nicht mehr lang genug sind. Sobald ich auf der Weinstraße war, habe ich vermehrt die vorhandenen Radwege genutzt, da ich ja ziemlich bepackt war und so ein wenig dem Verkehr aus dem Weg gehen wollte. Hier hat man auch gesehen, dass die Traubenlese (Weinernte) kurz bevor stand. Gegen 16 Uhr war ich in Mußbach – Ich habe eine Stunde länger gebraucht für die ersten 75 km als ich das ansonsten gewohnt bin.

Weinberg bei Bad Dürkheim

Von hier aus geht es weiter nach Haßloch. Hier musste ich das erste mal nach dem Weg fragen, da die Beschilderung hier eher mäßig ist und ich das Tablet nicht bemühen wollte. Bis Lingenfeld gings jetzt wieder einigermaßen. Kurz bevor ich in Lingenfeld eintraf wurde ich von Umleitungen heimgesucht – in Lingenfeld finden zur Zeit wohl größere Straßenbau Maßnahmen statt. Ich wurde im Kreis geschickt – trotz nachfragen. Hier hat sich zum ersten – aber nicht zu letzten – mal herausgestellt, dass die Leute vollkommen auf das Auto fixiert sind und Verkehrsverbindungen für andere Fahrzeuge überhaupt nicht kennen. Die suche nach dem richtigen Weg nach Germersheim, wo ich eigentlich hin wollte hat mich so viel Zeit gekostet, dass es inzwischen anfing, dunkel zu werden und ich mir überlegen musste wo ich übernachten wollte. Hier half mir dann das Nachfragen – ich wurde zu einem Campingplatz geschickt, der außerhalb von Lingenfeld am Altrhein liegt. Hier angekommen versuchte ich mich vergeblich mich anzumelden. Das musste ich am nächsten morgen machen, da der Platz nur kurze Zeit mit Personal besetzt ist. Dafür war die Übernachtung hier auch sehr Günstig – 6,50 Euro für die Übernachtung und nochmal 50 Cent für eine Dusche.

 

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