Luxos U – Der Praxistest

Gestern hatte ich endlich die Gelegenheit, die neue „Luxos U“ Luxos_U_2in der Praxis zu testen. Ich war mit dem Rad unterwegs und bin erst späht Abends wieder nach Hause gefahren. Für die Heimfahrt habe ich ca. 45 Minuten gebraucht – das ist für mich auf dieser Strecke normal.

Schon beim losfahren war die gute Ausleuchtung der Straße, im Stadtverkehr, gut zu erkennen. Dieser Eindruck verstärkte sich dann noch als ich nur noch alleine auf der Landstraße unterwegs war und keine Straßenbeleuchtung stören konnte, da es auch noch Neumond war, war es für diesen Test perfekt. Schon die „Cyo“, die vorher am Rad war, hatte sich gerade außerhalb geschlossener Ortschaften bewährt – die „Luxos“ ist hier nochmal um einiges besser. Den gegenüberliegenden Fahrbahnrand konnte ich fast genau so gut erkennen wie den rechten Fahrbahnrand. Gerade auf der rechte Seite ist die Ausleuchtung der Fahrbahn und des Fahrbahnrandes so gut, dass auch dunkel gekleidete Fußgänger und Radfahrer ohne Licht jetzt deutlich besser und früher zu erkennen sind als es bisher der Fall war. In einer kurzen Waldschneise habe ich auch das Flutlicht ausprobiert – der Hammer. Nur an den Schalter muss man sich etwas gewöhnen – hier muss man einfach das Gefühl entwickeln, wie lange man die Taste drücken muss um das Flutlicht wieder aus zu schalten und nicht gleich die ganze Lampe. Ansonsten hatte ich mit dem Taster nur das Problem, dass ich den Druckpunkt nicht genau spürte – was aber eher am Handschuh gelegen haben dürfte.

Luxos_U_5Zum Tagfahrlicht kann ich allerdings noch nichts sagen – während des fahrens sehe ich´s nun mal nicht. Genau so wenig kann ich zur Zeit etwas über die Lademöglichkeiten der Luxos sagen – ich war noch nicht lange genug mit dem Rad unterwegs.

Die „Luxos U“ ist preislich am oberen Ende angesiedelt – aber sie ist jeden Cent wert.

Die Reflektortechnik der „Luxos“ wird jetzt auch in anderen Lampen von Busch und Müller verbaut. Die Lampen mit Premium im Namen nutzen die Technik, was letzten Endes der Sicherheit zugute kommt.

Nachtrag:

Nach mehreren Wochen im Parxiseinsatz hat sich die Luxos inzwischen bewährt. Bei Autofahrern, die mich im dunkeln mit zu wenig Abstand überholen, kann ich mich jetzt per Lichthupe beschweren, in Feldwegen kann ich das Flutlicht gut gebrauchen und als weiteres Highlight hat sich die dynamische Leuchtweitenregulierung – der Fokus des Scheinwerfers ändert sich geschwindigkeitsabhängig, bei langsamer Fahrt – bis ca. 15 km/h ist vor allem der Nahbereich und die Breite gut ausgeleuchtet und bei Geschwindigkeiten zwischen 15 und 25 km/h geht der Fokus immer weiter nach vorne, außerdem wird die Ausleuchtung etwas schmaler – entpuppt.

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2 Antworten zu Luxos U – Der Praxistest

  1. Pingback: Standluftpumpe – SKS Rennkompressor | Jochens Bike Blog

  2. Thomas R. schreibt:

    Danke für den Erfahrungsbericht und die Bilder! Haben mir bei der Entscheidungsfindung geholfen.

    Gefällt mir

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