Praxistest: Schlauchwechsel ohne Radausbau

Im Februar habe ich über den Schlauch der Firma GADI gebloggt, bei dem man das Rad zum Schlauchwechsel nicht auszubauen braucht. Inzwischen ist der Reifen bei den Händlern und sogar im Supermarkt angekommen. Ich habe jetzt die Gelegenheit gehabt, einen Schlauch in der Praxis zu testen. Ein älteres 26” Zoll Rad mit defektem Schlauch benutzte ich als Test.

Nachdem ich das Rad auf den Kopf gestellt hatte, habe ich zuerst den Mantel auf der einen Seite von der Felge gehoben – mit Reifenhebern. Anschließend habe ich den defekten Schlauch herausgezogen und Schlauch_4durchgeschnitten – hier kann ein Taschenmesser hilfreich sein. Nun habe ich den neuen „Reparaturschlauch“ leicht aufgepumpt und in die Felge geschoben. Anschließend habe ich den Mantel wieder in die Felge zurück geschoben und den Reifen mit entsprechendem Druck aufgepumpt. Eine erste Testfahrt viel positiv aus. Ich konnte keinen Schlauch_5Unterschied zu einem normalen Schlauch feststellen. Der Austausch des Schlauchs geht genauso schnell wie bei demontiertem Hinterrad nur dass man die Demontage und das mitschleppen der passenden Gabelschlüssel gespart hat.

 

Schlauch_6

 

Ich werde diesen Schlauchtyp beim Flyer und allen Rädern mit Nabenschalung, sowie bei älteren bzw. preiswerteren Rädern ohne Schnellspanner als Notschlauch für Unterwegs einsetzen.

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5 Antworten zu Praxistest: Schlauchwechsel ohne Radausbau

  1. Kurt Mitterhumer schreibt:

    Gibt es diesen schlauch auch für ein Rennrad

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    • Jochen Breisch schreibt:

      Bei Gaadi sind 28″ Schläuche erst ab einer Reifenbreite von 32mm. Meines erachtens machen Gaadi-Schläuche am Rennrad auch keinen Sinn, da man das Laufrad mit Hilfe der Schnellspanner schnell ausgebaut sind. Das dürfte auch schneller sein, als ein Reifenwechsel im eingebauten Zustand.

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  2. Pingback: GAADI gegen Fischer – David gegen Goliath | Jochens Bike Blog

  3. linuxuser86 schreibt:

    Hmm. Die Dinger gab es ja immer mal wieder und einige Berichte von „humpelnden“ Rädern durch die Stoßstelle habe ich auch schon gehört. Aber gut zu lesen, dass das Dingen wirklich funktioniert. Da ich nur Kettenschaltungsräder habe, werde ich aber wahrscheinlich bei normalen Schläuchen bleiben.

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    • Jochen Breisch schreibt:

      Ich hatte auch erwartet dass der Reifen „humpelt“, aber in meiner kurzen Testfahrt war davon nix zu spüren. Ich finde die Schläuche als „Reparaturschlauch“ für Unterwegs absolut OK, allerdings würde ich sie auch nur an Rädern nutzen, die ohne Schnellspanner auskommen müssen. Zuhause würde ich diesen Reparaturschlauch dann wieder gegen einen normalen Schlauch austauschen.

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