Radtour Fürfeld – Stromberg – Bacharach – Bingen – Fürfeld

Am Sonntag bin ich die erste größere Tour in diesem Jahr gefahren. Es ging zunächst von Fürfeld über Feldwege nach Altenbamberg. Von dort ging es weiter nach Bad Kreuznach und dann nach Winzenheim. DSCF1392Im Kreisel vor Winzenheim ging´s dann Richtung Guldental weiter. Dazu musste ich zunächst eine 11% Steigung erklimmen. Ab hier geht es die nächsten ca. 30 Kilometer nur noch Bergauf, mal steiler, mal DSCF1395-1flacher aber immer Bergauf. Nun kamen die Ortsdurchfahrten Windesheim und Schweppenhausen bevor es nach Stromberg geht.  Dieser Teil ist relativ Flach. Von  Stromberg geht es weiter nach Rheinböllen eine ganze weile durch den Wald. Von Rheinböllen geht es jetzt etwas steiler Richtung Bachrach. Etwa 3km hinter Rheinböllen DSCF1397-1bin ich am höchsten Punkt meiner Tour angelangt. Ich bin hier – laut Google Earth – auf 480m. Jetzt geht´s runter zum Rhein, nach Bacharach. Ca. 2km vor Bacharach passiert es dann. Im Vorderrad ist plötzlich die Luft raus und ich muss feststellen, dass „Murphy´s Gesetzt“ mal wieder zutrifft – viele hundert km passiert nix, da hab ich auch das Werkzeug dabei, und ausgerechnet Heute hab ich es vergessen. Ich musste also zu Fuß nach Bacharach – in Rennradschuhen. Zum Glück ist es für mich kein so großes Problem, in Rennradschuhen zu laufen, wie für die meisten anderen. Das größere Problem war der Mantel des Vorderrades, der wollte ohne Luft nicht auf der Felge bleiben. Was daran lag, dass es sich um einen Faltreifen handelt. Schon nach ein paar Metern in Rheinböllen habe ich Hilfe bekommen. Zwei Männer, die auf dem Bürgersteig saßen, haben mir einen neuen Schlauch geschenkt und sich über den defekten gewundert. Es war ein Gaadi-Schlauch. Nachdem der neue Schlauch eingebaut war haben wir uns noch über mein Rad unterhalten. Mein Lenker mit den Holzgriffen hatte ihre Aufmerksamkeit erregt. Nach etwas Fachsimpelei ging´s dann weiter immer am Rhein DSCF1407entlang nach Bingen. Ab Bingen bin ich dann der Nahe gefolgt bis nach Bad Münster am Stein um dann weiter nach Altenbamberg zu fahren. Jetzt war  ich fast wieder zu Hause. Ich musste nur noch zum Brücklocher Hof und die restlichen 1,5 km über einen Betonweg nach Fürfeld.

Das erstaunlichste an der Tour war, dass ich auf diesen fasst 100 km keinerlei Probleme mit Autofahrern hatte – ich wurde nicht geschnitten, nicht an den Rand gesträngt und auch nicht auf evtl. vorhandene Radwege hingewiesen. Und die Hilfsbereitschaft von anderen Radfahrern, die ich immer wieder erfahren habe.

 

GoogleEarth_Image

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