Tarzan holt sich nach 75 Jahren Tommy´s Rekord

Kurt_SearvogelIch habe ja schon mehrfach über Steve Abraham´s Versuch geschrieben, den seit 75 Jahren bestehenden Rekord von Tommy Godwin (75.065 Meilen  bzw. 120.805 km) zu übertreffen. Im April hatte ich herausgefunden, dass sich neben Steven Abraham auch noch die beiden Amerikaner Kurt “Tarzan” Searvogel und William “Ironox” Pruett auf die Rekordjagd begeben haben. Nachdem William Pruett schnell aus dem Rennen war – Seine km-Leistungen hätte auch ich geschafft – hat sich „Tarzan“  Searvogel als ernstzunemender Gegner entpuppt. Leider habe ich mich nicht weiter um  „Tarzan“ und seine Leistungen gekümmert. Jetzt hat er uns alle überrascht und hat den 75 Jahre alten „Jahres-Zeitfahrrekord“  von Tommy Godwin geknackt.

Die neue Rekordmarke liegt jetzt bei 120.805 km + x km da Kurt Searvogel seinen Versuch am 10. Januar letzten Jahres begonnen hat und damit sein Jahr auf dem Rad erst am Samstag endet. Ich schätze, dass er den Rekord von Godwin um ungefähr 1500 km überbietet.  Allerdings sollte man die Leistung von Tommy Godwin unterschätzen – die Räder die Tommy zur Verfügung standen waren viel schwerer als die Räder von Steve Abraham und Kurt Searvogel.

Steve Abraham hat bis Silvester 102437,9 km trotz des Unfalls Ende März, bei dem er sich das Fußgelenk brach, zurückgelegt. Im laufe dieses Jahres will er erneut versuchen, sich den Rekord zu holen.

Ich habe mal nachgerechnet wieviele Kilometer ich bisher in meinem Leben, ich fahre seit rund 42 Jahren Rad, im Fahrradsattel gesessen habe – ich kam auf 200 000 km bis 250 000 km. Das heißt, die beiden sind im laufe des letzten Jahres zusammen soviel Rad gefahren wie ich in meinem ganzen Leben.

Herzlichen Glückwunsch „Tarzan“

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Fahrrad abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

3 Antworten zu Tarzan holt sich nach 75 Jahren Tommy´s Rekord

  1. Pingback: Abschließender Bericht zu Kurt Searvogels Rekord | Jochens Bike Blog

  2. randonneurdidier schreibt:

    Hallo Jochen, auf STRAVA waren die Aktivitäten von „Highest Annual Mileage Record (HAM’R)“ das ganze Jahr über zu betrachten. Insofern ist der Rekord von Kurt wirklich nicht überraschend, sondern das Ergebnis von sehr guter Planung, Organisation und natürlich eigener Motivation.

    P.S bei Deiner Tour Bremerhaven-Fürfeld hast Du erstaunlich oft das Smartphone aufladen müssen, obwohl doch die treffliche Luxos U an Deinem Rad werkelt.??? Und eine Bemerkung zur Navigation: Ein Garmin Etrex/ Oregon oder oder mit vernünftigem OSM Kartenmaterial und dann vor der Tour vorbereiteten Track bewahrt Dich vor blöden Umwegen. SICHER!

    Gefällt mir

    • Jochen Breisch schreibt:

      Hallo Dietmar, STRAVA ist für mich nicht so Interessant – es ist einfach nicht mein Thema immer wieder irgendwelche Leistungen zu verfolgen oder eigene zu veröffentlichen und zu vergleichen. Ausserdem hatte ich es eher Steven Abraham zugetraut und desswegen Kurt Searvogel nicht weiter verfolgt.
      Dass die Leistung von Kurt auf sehr guter Vorbereitung, viel Training und natürlich auch dem nötigen quentchen Glück beruht steht ausser Frage.

      Was meine Bremerhaven Tour angeht, so war das ganze zunächst mal ein Test. Ich wollte wissen ob ein Smartphone als Naviersatz funktioniert. Dass die Akkukapazität meines Smartphones angeht, bin ich ganz zufrieden – es handelt sich ja um ein sehr einfaches Modell das auch nur 120 Euro gekostet hat. Dazu kommt, dass ich die ersten Tage viel mich Licht fahren musste und deswegen die Ladefunktion meiner Luxos U nicht nutzen konnte. Ich bin auch immer sehr Lange Unterwegs gewesen, was natürlich den Akku an seine grenzen gebracht hat. Bei richtigen Fahrad Navis fehlt mir in den günstigen Versionen die Sprachausgabe, die bei Smartphone Navigation kein Problem ist.
      Was die Tourvorbereitung angeht, so habe ich die Erfahrung gemacht, dass das zwar schön und Gut ist aber sobald etwas unvorhergesehenes passiert wie zum Beispiel eine gößere Baustelle die man umfahren muss, wars das mit deiner Planung. Für mich übrigens einer der größten Schwachpunkte von Navis, dass man man nach einem verlassen der vorgegebenen Route nicht wieder zurückgeführt wird auf die Route sondern eine völlig neue Route berrechnet wird.
      Davon ganz abgesehen bin ich gerne spontan und plane meine Routen nur ganz grob und lasse mich anssonsten einfach auf mich zukommen. So hatte ich bei der Bremerhaventour eigenlich vor durchs Sauerland, den Westerwad und den Tausnus nach Rüdesheim zu fahren. Ich habe mich dann aber dafür entschieden, am Rhein enlang zu fahren, da meine Kondition nicht gereicht hätte für die vielen Hügel, die auf der ursprünglichen Route auf mich gewartet hätten. Und Überraschungen wie den Ausflug ins Mountainbiken nehme ich gerne mal hin, da gibt es sicher schlimmeres.

      Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s