Test: Schwalbe Durano

Als ich im Frühjahr meinen alten  Koga Renner für die neue Saison Fit gemacht habe, musste ich ach ein paar Teile auswechseln. Neben dem Lenkerband, das ich noch auf Lager hatte, musste ich auch die Reifen tauschen. Bei den alten Conti 4000 war die Karkasse gerissen.

DSCF6093Dieses mal wollte ich einen Reifen der neben einer guten Laufleistung auch einen etwas höheren Pannenschutz hat. Entschieden habe ich mich für den Schwalbe Durano, den mein Händler vor Ort auch  vorrätig hatte. Nachdem ich mit den Reifen in alter Rennfahrer Manier – die reifen zur 8 zusammengelegt und über die Schultern gestülpt – nach Hause gefahren war, habe ich sie natürlich auch gleich auf die Felgen aufgezogen.

Die erste Testfahrt war dann ein klein wenig ernüchternd, bei gleichem Reifendruck wie die Contis fühlte sich der Durano etwas schwammiger an. OK – daran musste ich mich jetzt gewöhnen. Immerhin hatte ich ja den Fokus auf die Laufleistung und die Haltbarkeit gelegt und nicht auf die Performence die man in einem Rennen benötigt. Bei den nächsten Fahrten gewöhnte ich mich allmählich an den Reifen und ich habe den Eindruck, dass er trotz 8 Bar Druck bequemer ist als ein reinrassiger Rennreifen wie der Conti 4000 da man nicht mehr jedes noch so kleine Staubkorn auf der Straße spürt. Inzwischen habe ich mehrere 100 Kilometer mit dem Durano auf unterschiedlichstem Untergrund, darunter auch unbefestigte Wege und einmal konnte ich Glasscherben auf der Fahrbahn nicht mehr ausweichen, pannenfrei bewältigt.

Fazit: der Schwalbe Durano ist für mich ein perfekter Reifen für Radtouren, für Rennen – die ich ja nicht fahre – ist er vermutlich nicht ganz so geeignet.

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2 Antworten zu Test: Schwalbe Durano

  1. alex schreibt:

    Guten Morgen, 4.000km sind doch schon eine gute Laufleistung, finde ich. Ja die Conti´s halten nie so lange wie die Reifen von Schwalbe. Aber ich finde, die höhere Laufleistung wird bei Schwalbe zum Teil durch eine härtere Reifenmischung erkauft.

    Leider hat Conti aber auch nicht die Megauswahl an Reifen, im Gegensatz zu dem Vogelhersteller. Ich würde mir zB. einen mehr profilierten Randonneur-Reifen wünschen, der eventuell auch besser auf loseren Untergründen Haftung schafft. Schon mehr in Richtung Gravel.

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    • Jochen Breisch schreibt:

      Guten Morgen. Du hast Recht – 4000km sind nicht schlecht. Ich hatte aber immer wieder mal nen Platten. Ich bin halt von den Marathons an meinen anderen Rädern etwas verwöhnt und wollte Unterwegs einfach mehr fahren und weniger flicken.

      Mit Conti habe ich auch negative Erfahrungen gemacht – an meinem Kalkhof waren ursprünglich Conti Touren-Faltreifen verbaut und die sind praktisch ohne Pannenschutz. Ich hatte immer wieder Platten. Einmal hatte ich mein Werkzeug vergessen und musste zum nächsten Ort schieben. Mit Faltreifen kannst Du das aber ziemlich vergessen – die springen von der Felge runter.

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