Rennradtour zur Loreley

Am Sonntag habe ich das schöne Wetter genutzt, umLoreley eine „kleine“ Runde mit dem Rennrad zu fahren. Die Idee war, nach Bingen zu fahren und dann weiter nach Trechtingshausen. Von dort wollte ich in den Hunsrück und dann wieder nach Hause. Also etwa 60 – 70km.

Ich bin zunächst auf der B420 nach Hochstätten und dann weiter über Altenbamberg und Bad Münster nach Bad Kreuznach. Von hier gings dann entlang der Straße nach Bingen. Ich war erstaunt, wie gut es lief – bis Bingen konnte ich locker ´nen 30er Schnitt fahren. In Bingen bin ich dann auf den Rheinradweg in Richtung Trechtingshausen. Nach ein paar Metern habe ich auf eine kleine Gruppe Radfahrer getroffen, die ein gutes Tempo gefahren sind und das mit großen Gepäcktaschen auf den Hinterradträger. Beim MäuseturmGespräch während der Fahrt erfuhr ich, dass die drei aus Bern kommen. Sie sind den Rhein abwärts gefahren und wollten nach Düsseldorf. Das fahren hat soviel Spaß gemacht, dass ich einfach an Trechtingshausen vorbeigefahren bin. Als wir an der Loreley vorbei kamen, hab ich dann doch den Rückweg angetreten. Bis Sangt Goar haben wir immer noch einen 30er Schnitt geschafft.

Den Rückweg habe ich dann etwas gemütlicher angehen lassen und bin auch nur kurz in den Hunsrück geschwenkt um dann doch wieder amKaub Rhein zurück zu fahren. In Trechtingshausen traf ich dann auf 4 Junge Männer, die aus Kassel kamen und über Frankfurt, den Main und den Rhein entlang nach Koblenz wollten und von dort die Mosel hoch nach Frankreich.

So langsam wurde es jetzt dunkel und ich war heilfroh, dass ich die IXON Core immer vollgeladen am Koga habe. Kurz bevor ich Zuhause war, sind mir in Altenbamberg drei Männer aufgefallen, die auf der anderen Straßenseite standen und sich mit einem der Räder befassten. Ich fragte nach, ob ich irgendwie helfen kann – ich konnte. Es handelte sich bei den drei um Asylanten, die mit ihren Rädern eine Tour fuhren aber sich 1. nicht auskannten und 2. die Räder in einem erbarmungswürdigen Zustand Rheinradweg Mittelrheintalwaren. Sie wollten mit den Rädern über Bad Kreuznach nach Wöllstein, wo sie wohl auch her kamen. Das Problem daran ist, dass die Strecke von Kreuznach nach Wöllstein stark befahren ist und die Beleuchtung der drei etwas dürftig ist. Ich hab dann angeboten, sie auf einer sichereren Strecke zu führen – es war ja auch mein Heimweg. Ich bin also mit den drei von Altenbamberg nach Fürfeld gefahren, die 4 kmOberwesel bergauf haben sich dann auch als Geduldsprobe für mich erwiesen. Eines der Räder war so marode und vermutlich der Fahrer auch so untrainiert, dass die Fahrt mehr als eine Stunde gedauert hat – normalerweise brauche ich gut 20 OberweselMinuten für die Strecke. Zuhause angekommen, habe ich ihnen dann noch den restlichen Weg gewiesen, der jetzt ein Kinderspiel und auch einigermaßen Sicher war.

Aus den geplanten 60 bis 70km sind allerdings 125km geworden

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