Verkehrserziehung der anderen Art ;-)

Video

Beim Surfen im Netz bin ich Heute auf diese Videos gestoßen, die ich Euch nicht vorenthalten möchte

 

 

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Steve Abraham – Der Stand nach ca. 6 Monaten

Am 1. Januar ist Steve Abraham zur Jagd auf denTommy Godwin 2012 seit 1939 bestehenden Rekord von Tommy Godwin. Das heißt, er versucht in 365 Tagen eine Distanz von mehr als 120805 km auf dem Rad zu bewältigen.

Steve_idai.iceSeit dem Start ist einiges geschehen: Am 30.März wurde Steve von einem betrunkenen Mopedfahrer von hinten angefahren und so schwer Verletzt (Knöchelbruch), dass er den Rekordversuch (den Regeln entsprechend)unterbrechen musste. Jetzt ist Steve aber ein ganz harter Hund und hat schon nach kurzer Zeit saß er wieder im Fahrradsattel – wenn auch im Sattel eines Trikes.

Es sind jetzt 168 Tage seit seinem Start vergangen und in dieser Zeit hat Steve bereits 42786 km zurückgelegt. Tommy Godwin hatte da bereits 50266 km geschafft. Die Differenz von ca. 7500 km dürften dem Unfall von Ende März geschuldet sein und ich gehe davon aus, dass Steve das auch wieder aufholt.

Gerade habe ich gesehen, dass die ARD Sportschau einen Bericht über Steve gemacht hat. Hier gibt´s das Video zu sehen.

Pedelecs – kein höheres Unfallrisiko

Vor knapp 2 Jahren habe ich in den Beitrag Unfallrisiko Pedelec  verfasst. Damals gab es offensichtlich gehäuft Unfälle mit Pedelecs. Die Ursachen waren damals vermutlich viele unerfahrene und ungeübte Fahrer die sich auf ein Pedelec setzten ohne vorherige Schulung. Für unerfahrene Fahrer kann der plötzliche und relativ starke Schub durch den Elektromotor zum Problem werden. In der Zwischenzeit ist das Pedelec aber auch bei den geübteren Fahrern angekommen und diese haben kaum Probleme mit den eBikes. So ist es kaum verwunderlich, dass die Unfallstatistik inzwischen keinerlei Auffälligkeiten zeigt und Elektroräder kein erhöhtes Unfallrisiko darstellen. Auch die bessere Ausstattung z.B. mit Hydraulikbremsen dürfte zu diesem Ergebnis beitragen.

 

Presse Mitteiliung: Zweirad-Industrie-Verband

Pedelecs & E-Bikes – ZIV: Kein höheres Unfallrisiko bei Pedelecs

Steve Abrahams Rekordversuch unfreiwillig unterbrochen

Steve Abrahams hat am 1.Januar den Versuch gestartet, einen seit 1939 bestehenden Rekord im Dauerzeitfahren über ein Jahr, zu brechen. Jetzt wurde er fürs erste gestoppt. Ein betrunkener Mopedfahrer hat Steve am 30. März von hinten abgeschossen. Die Folge davon – Knöchelbruch. Er wurde bereits operiert und wird nach der vollständigen Heilung, irgendwann im Sommer den Rekordversuch – Regelkonform – fortzusetzen. Bis zum 29.März hatte Steve bereits 16888 Meilen (27178 km) zurückgelegt und liegt damit um 2524 Meilen (4061 km) vor Tommy Godwin bei seinem Rekord 1939.

Wie ich erst jetzt mitbekommen habe ist noch ein weitere Fahrer auf der Jagd nach Tommy Godwin´s Rekord. Der Amerikaner Kurt “Tarzan” Searvogel ist seit dem 10.Januar unterwegs und hat inzwischen 17979 Meilen (28934 km) bewältigt.

Am 4. Januar war auch noch William “Ironox” Pruett gestartet. Dieser hat aber scheinbar das Rennen aufgegeben, denn er hat bisher erst 2242 Meilen (3608 km) zurückgelegt. Damit dürften sowohl Steven Abraham als auch Kurt Searvogel nicht mehr einzuholen sein.

Steven wünsche ich von hier aus dass er schnell wieder Gesund wird und das Rennen fortsetzen kann.

Rahmenbruch am Randoneur

IMAG0015Ich wollte diese Woche meinen alten Randoneur wieder flott machen, ich habe ihn jetzt ca. eineinhalb Jahre nicht genutzt.

Ein neues Schutzblech musste ich montieren, das alte war gebrochen. Die Schaltung musste auch neu eingestellt werden und der Sattel musste etwas runter. Zum Testen habe ich auch die Klickpedale gegen einfache Bärentatzen getauscht. Zum Schluss habe ich dann noch etwas Luft in die Reifen und die Federgabel gepumpt.

Zum testen habe ich das Rad mit nach Bremerhaven genommen. Ich wollte dort einfach schnell von A nach B kommen und da ist das Fahrrad – insbesondere in Bremerhaven – das optimale Vehikel. Ohne große Kraftanstrengung konnte ich Bremerhaven durchfahren und das ganze mit einer ganz ordentlichen Geschwindigkeit. hier habe ich dann auch gemerkt, dass ich Zuhause die Bremszüge neu einstellen muss.

Ein paar Tage später habe ich mir dann die Bremsen vorgenommen. Nachdem ich alles neu eingestellt hatte und die Bremsen wieder ordentlich funktionierten fiel mein Blick zufällig auf die linke Kettenstrebe und da habe ich etwas merkwürdiges gesehen. Zum einen konnte es einfach nur Dreck sein, zum anderen aber auch ein Riss. Ich habe dann genauer nachgesehen und habe einen Riss festgestellt. Noch ist die Strebe nicht komplett durch, aber fahren werde ich damit nicht mehr. Ich vermute dass der Bruch einfach auf verschleiß zurückzuführen ist, denn immerhin hat der Rahmen mehr als 50 000 km auf dem Buckel.

Nach einigem überlegen kam ich zu dem Entschluss, dass ich die Teile des Rades an den alten Gudereit Stahlrahmen montiere, vieleicht sogar mit Rennlenker. Nur die Federgabel werde ich kaum ans Gudereit dran bekommen.

Der „Terminator“ war in Australien mit dem Rad unterwegs

Das Arnold Schwarzenegger zur Zeit in Australien ist, haben die meisten wohl nach dem Formel 1 Rennen am Wochenende bei der Siegerehrung von Hamilton gesehen – als Arnie plötzlich auf dem Podium Stand und Hamilton zum Sieg gratulierte.

Jetzt war der Terminator in Melbourne mit dem Rad unterwegs – und als Terminator braucht er ja auch keinen Helm – dachte es. Das sah die australische Polizei aber offensichtlich anders und hielt Ihn an. In Australien gilt für Fahrradfahrer die Helmpflicht und das hat Schwarzenegger offensichtlich nicht gewusst. Nach der Verwahrung, die bei „Ersttättern“ üblich sei, hat sich Arnie im nächsten Radladen einen Helm besorgt.

Wird man in Australien zum wiederholten mal ohne Helm auf dem Rad erwischt wird’s Teuer – ca. 100 Euro kostet der Spaß dann.

Für mich beinhaltet der Bericht gleich zwei positive Signale – 1. Arnie setzt nicht nur auf Bodybuilding und 2. auch ein Ex Gouvernator muss sich an Gesetze halten.

Steve Abrahams Rekordversuch – Stand nach 2 Monaten

Ende Januar habe ich zum ersten mal vom Rekordversuch des Engländers Steve Abraham berichtet, der versucht in 365 Tagen über 120.000km mit dem Rad zu fahren.

Jetzt ist er bereits über 2 Monate unterwegs und hat in der Zwischenzeit fast 21500km zurückgelegt. Damit liegt er voll auf Rekordkurs. Tommy Godwin, der aktuelle Rekordhalter aus dem Jahr 1939, hatte zur gleichen Zeit über 3500km weniger zurückgelegt.

Auf der Webseite http://oneyeartimetrial.org.uk kann man Steves aktuellen Stand verfolgen.

Knochenleitungs Headset

Durch einen neuen Follower bei Twitter bin ich auf „Cynaps Mint“ – ein Knochenleitungsheadset – gestoßen.

Das Headset überträgt die Töne, anders wie normale Headsets, direkt über die Schädelknochen zum Ohr und nicht per Lautsprecher die auf dem Ohr sitzen. Der Vorteil ist klar – Außengräusche werden nicht durch einen Kopfhörer gedämpft. Laut Hersteller ist es das erste echte Stereo Knochenleitungs Headset auf dem Markt.

Zur Zeit wird auf Indiegogo noch Geld gesammelt um das Headset produzieren zu können. Hierzu sollten 20000 US Dollar gesammelt werden. Bisher sind 32327 US Dollar zusammengekommen, das Ziel wurde also um 162% übertroffen. „Cynaps Mint“ soll 79 US Dollar kosten und als voraussichtlicher Liefertermin wird der Februar 2016 anvisiert.

„Cynaps Mint“ ist Modular aufgebaut Die Einzelteile des Headsets werden zum größten Teil im 3D-Drucker produziert. Der Klang wird durch vibrieren der Autiomodule (entspricht den Lautsprechern bei normalen Kopfhörern) erzeugt. Die Audiomodule können abgenommen und auf jedem Untergrund befestigt werden. Dadurch lassen sich alle möglichen Untergründe als Schallfläche nutzen. So könne sie auch an jeder gewünschten Position am Helm befestigt werden. Die Verbindung zu Smartphone, PC oder Notebook wird per Bluetooth realisiert. Mit Hilfe der mitgelieferten Clips lassen sich sowohl die Audiomodule als auch die Basiseinheit am Fahrradhelm befestigen. Dadurch ist es möglich auch während der Fahrt zu telefonieren, was ansonsten auch auf dem Fahrrad verboten ist und wenn man erwischt wird 25 Euro kostet. Aufgeladen wird „Cynaps Mint“ per USB-Kabel.

 

Überbrille für den Winter

In der kalten Jahreszeit macht mir der Fahrtwind, der sich hinter den Gläsern meiner optischen Brille verwirbelt, immer wieder zu schaffen – das Ergebnis sind mehr oder weniger stark tränende Augen. Seit Jahren suche ich daher nach einer vernünftigen Lösung.

Einmal habe ich eine Sportbrille mit Adapter für optische Gläser probiert. Die Brille saß so ungünstig, dass die Wimpern die Gläser berührten, was ich als sehr unbefriedigend empfand. Dann hatte ich die Gelegenheit mal eine Brille aufzusetzen, bei der die gebogenen Sonnen- und Windschutzscheiben vor den optischen Gläsern mit einem Klipp am Nasensteg befestigt waren – also umgekehrt wie bei der ersten Brille. Hier hatte ich zwar keine Probleme mit den Wimpern, dafür waren mir die seitlichen Abstände der Windschutzscheiben zu groß und ich vermute, dass es wieder zu unangenehmen Verwirbelungen kommen kann. Dann habe ich von optischen Sportbrillen gehört. Das sind Sportbrillen, bei denen die Scheiben optisch geschliffen werden – die bekommt man deshalb auch beim Optiker. Der Nachteil dieser Brillen – man muss mit mindestens 400 Euro rechnen, wenn man Gläser mit automatischer Tönung nimmt – was ich machen würde um die unterschiedlichen Lichtverhältnisse im Griff zu haben – sind auch schnell mal 500 bis 600 Euro fällig. Dann habe ich mal einfache Sportbrillen ohne optische Korrektur ausprobiert, mit etwas Konzentration hat es halbwegs funktioniert nur im dunkeln hatte ich immer den Eindruck ich fahr durch nen Weihnachtsmarkt – die Lichter sahen alle aus wie Sterne. Das war auch nicht optimal. Als nächstes habe ich dann Helme mit Visier gesehen und den ein oder anderen auch aufgesetzt – gefahren bin ich noch keinen. Mal abgesehen vom teilweise gewöhnungsbedürftigen Design haben offensichtlich nur 2 Helme wirklich Brillenträger- und Wintertauglichkeit. Den würde ich gerne mal testen, aber 170 Euro schüttel ich auch net so einfach aus dem Ärmel  – und falls er dann doch net Funktioniert hätte ich die Kohle in den Sand gesetzt.

Durch Zufall habe ich vor ein paar Wochen in einem Katalog – in dem man alles mögliche und vor allem auch meist unnötige bekommt – beim durchblättern eine Brille für Autofahrer entdeckt. Sie sollte insbesondere für Nachtfahrten geeignet sein, da sie durch ihre gelb getönten Gläser die Blendungen des Gegenverkehrs verringern soll. Außerdem sollte man sie über eine normale optische Brille drüberziehen können und das alles für Radbrille10 Euro. Die seitlichen Bügel sind sehr Breit und im vorderen Bereich zusätzlich verglast, was einen Blick zur Seite ermöglicht, ohne den Kopf zu weit drehen zu müssen. Ich habe sie mir bestellt und inzwischen habe ich auch einige Fahrten mit der Brille gemacht. Sie sieht zwar besch….eiden aus aber sie funktioniert.  Vor meiner ersten Tour mit der Brille war ich gespannt, wie sie sich tragen lässt. Hier war ich dann zum ersten mal überrascht – der Tragekomfort ist Prima – auch zusammen mit meiner optischen Brille gibt es keine Probleme. Beim fahren setzte sich der positive Eindruck fort. Sie ist nicht komplett Winddicht, es kommt genügend Luft hinter die Brille damit sie nicht beschlägt – auch beim stehen an der Ampel – ohne unangenehm zu werden. Der einzige kleine Nachteil, den ich gefunden habe, ist die Tönung. Dadurch ist alles zum einen etwas dunkler und zum anderen ist durch die Farbe der Gläser alles gelbstichig.

Ich habe mal im Internet recherchiert. Es gibt ähnliche Brillen auch von Uvex und verschiedenen anderen Herstellen.

Autofahrer fotografiert im Kreisverkehr

Vor ein paar Tagen bin ich mit dem Rad nach Bad Kreuznach gefahren. Als Ich die „Alzeyer Straße“ runter fuhr – ich hatte ca. 35 – 30 Std.km drauf – wurde ich von einem PKW, der plötzlich vom rechten Straßenrand los fuhr, zum Bremsen gezwungen.

Das alleine ist ja kaum erwähnenswert. Wir erleben das alle ja ständig.

Was dem Fass aber den Boden ausschlug sollte aber erst noch kommen. Im Kreisel an den ehemaligen „Rose Barracks“, die zur Zeit eine Großbaustelle ist, zückte der Fahrer des PKW tatsächlich einen Fotoapparat und versuchte zu fotografieren. Dabei konzentrierte er sich so stark auf die Kamera, dass ich befürchtete er könnte jeden Moment einen Unfall bauen. Ich habe mich daraufhin lautstark beschwert und zu meiner Überraschung hat er das auch offensichtlich mitbekommen. Den er hielt, kurz nachdem er aus dem Kreisel „unfallfrei“ heraus kam, an der Seite an und sprach mich an. Da der Ton die Musik macht und seine Ansprache nur meine lautstarke Beschwerde betraf, er aber seinen Fehler nicht einsah, verlief das „Gespräch“ entsprechend. Wie gesagt, er sah keinen Fehler darin in einer sehr engen Kurve einen Fotoapparat zu bedienen. Aber mir warf er vor, dass ich „gerast“ sei – wohlgemerkt ich fuhr hinter ihm. danach war mir klar, dass hier keine vernünftige Diskussion entstehen konnte . Ich beendete das ganze indem ich einfach weiterfuhr. Ich konnte es mir allerdings nicht verkneifen ihn noch ein wenig zu ärgern und bin bewusst sehr langsam gefahren – den er hatte ja behauptet ich sei gerast.