Eurobike 2014 – Busch und Müller

Bei Busch und Müller gab es diesmal nur wenig neues zu entdecken. Die Luxos U wurde in der neuesten Version gezeigt – der USB-Anschluss an der Fernbedienung wurde geändert. Dieser ist jetzt nicht mehr direkt im Gehäuse der Fernbedienung untergebracht, er wird jetzt per Kabel herausgeführt und der USB-Anschluss ist einem Adapter gewichen an den verschiedene Buchsen angeschloßen werden können – dadurch wird der Geräteanschluss an die Luxos flexibler. Eine schwäche des USB-Anschlusses im Taster war die Tatsache, dass neben dem Taster genügend Platz frei bleiben musste  um einen USB-Stecker anschließen zu können, durch das Kabel luxos_u_1wird dieser Platz jetzt frei für Klingel, Lampe oder das Navi. Zusätzlich wird die Lampe so besser vor eindringendem Wasser geschützt, da der Anschluss bei nichtgebrauch abgeschraubt werden kann und stattdessen eine Gummikappe aufgeschraubt wird.

Außerdem wurde die Produktpalette nach unten abgerundet. Der Lumotec IQ Avy ist ein Preiswerter Scheinwerfer für Preisbewusste Fahrer. Mit 30 Lux Lichtleistung, Tagfahr- und Standlicht und der Sensorsteuerung – das Licht schaltet sich bei bedarf automatisch ein – muss man dabei Avy_1nicht auf die gewohnte Sicherheit verzichten. Der Avy ist in 3 Versionen erhältlich – als Avy N ist er ohne Stand- und Tagfahrlicht für ca. 35 Euro, als Avy N plus ist noch Standlicht integriert für ca. 40 Euro und als Avy T senso plus zusätzlich mit Standlicht für ca. 45 Euro erhältlich.

Anschließend lies ich mir noch die IXON Core Akkulampe vorführen – ich suche noch eine vernünftige Akkubeleuchtung fürs Rennrad – und bei dieser Gelegenheit wurde mir auch gleich der unterschied zur IXON IQ gezeigt. Die IXON Core hat einen High Power Modus mit 50 Lux und ixon_core-1gut 3 Stunden Leuchtdauer, im Low Power Modus hat sie noch 12 Lux bei einer Leuchtdauer von mehr als 12 Stunden. Die Fahrbahnausleuchtung ist dabei vergleichbar mit der LUMOTEC IQ2 Eyc da sie den gleichen Reflektor nutzt. Im Vergleich zur IXON IQ war sie aber deutlich unterlegen, was aber daran liegen dürfte, dass die IXON IQ in der Premium-Version zum vergleich hergenommen wurde und somit auf 80 Lux Lichtausbeute kam.

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Eurobike 2014

Letzte Woche war´s mal wieder soweit – die diesjährige Eurobike hatte mal wieder mein Interesse geweckt. Letztes Jahr war ich ja mit dem Rad hingefahren und hatte hier im Blog darüber berichtet. Dieses Jahr hatte ich leider keine Zeit um mit dem Rad nach Friedrichshafen zu fahren – außerdem war ja das Wetter auch nicht wirklich toll, was mich aber nicht wirklich davon abgehalten hätte. Ich bin also mit dem Zug hingefahren. Ab Karlsruhe bin ich mit der Schwarzwaldbahn nach Konstanz gefahren und von dort weiter mit dem Katamaran quer über den Bodensee nach Friedrichshafen. Es gab ein Kombiangebot bei dem die Fahrkarte (Hin- und Rückfahrt) mit dem Katamaran auch eine Eintrittskarte für die Eurobike beinhaltete. Dort angelangt konnte ich direkt in den Bus zur Messe einsteigen.

 

Auf der Messe angelangt war das erste, das mir inDSCF1118_1s Auge viel, das Liegedreirad mit dem Maria Leijerstam im letzten Dezember zum Südpol fuhr.

Hier konnte man jede Menge anderer Liegeräder mit zwei-, drei- und sogar vier Rädern sehen. Für mich wären die wenigsten geeignet, obwohl sie mich faszinieren – ich befürchte ich käme nicht mehr hoch, was an meiner Behinderung liegt. Es DSCF1120_1gab jede Menge der verschiedensten Räder zu sehen. Ich habe mich allerdings nicht mit den normalen Räder interessiert, sondern eher für die ungewöhnlichen wie zum Beispiel das Holzrad, das ich am Stand von Supernova sah, oder dem Bambus-Rad.

Ein weiteres großes ThemaDSCF1135_1 waren natürlich die eBikes. Mich interessierten hier vor allem innovative Räder, die nicht nur auf Leistung setzten.

Auch beim Zubehör gab es spannendes zu sehen. An einem asiatisch Stand wurden Schutzbleche, Lenkergriffe und weiteres Zubehör gezeigt, bei denen zum Teil auch LED Beleuchtungen integriert sind. Holzgriffe mit integrierter Federung und breiter Handballenauflage fand ich auch interessant – diese Griffe werden vermutlich noch eigenen Beiträge hier bekommen. Kaffebecherhalter die einfach an den Lenker geklemmt werden und jede Menge weiterer Schnickschnack wurde gezeigt.

DSCF1122_1Pinion zeigte sein Getriebe ohne Gehäuse. Den „Trockenhauben-“ ähhhh – Airback-Helm habe ich auch an einem Stand gesehen. Schwalbe zeigte einen fasst serienreifen Reifen mit zwei Druckstufen.

Die nächsten Tage werde ich damit beschäftigt sein, die Prospekte durchzusehen, die ich mitgenommen habe. Über die Interessanten Produkte werde ich in den kommenden Tagen ausführlich berichten.

Radfahren in Las Vegas

 

In Las Vegas hat gerade die CES (Consumer Electronics Show), eine der größten IT-Messen der Welt, statt. Das nutzte der Reporter Jan-Keno Janssen vom Heise Verlag dazu zu versuchen seine Termine, die sich in einem Bereich von 5km um das Hotel des Journalisten befanden,  mit dem Rad zu erreichen.

Das was er dabei erlebte, schildert er in folgendem Bericht auf Heise Online: Radfahren in Las Vegas

CycleNav – Fahrradnavi in Akkuleuchte

cyclenav1Vor gut 2 Monaten hatte ich mit dem Hammerhead eine Navigationsgerät vorgestellt, dass die Navigation auf das wesentliche – die Richtungsanzeige – reduziert, nun wurde auf der CES in Las Vegas das CycleNav vorgestellt, dass in die gleiche Richtung geht.

Das Navi ist in eine normale Akkuleuchte eingebaut. Das CycleNav ist kein Standalone Navi, sondern benötigt ein Android-Smartphone da es die Daten zum navigieren von einer Android-App zur Verfügung gestellt. Die Android-App wiederum greift auf das Kartenmaterial von OpenStreetMap zu. Per Bluetooth werden Smartphone und CycleNav verbunden.

Das Gerät soll im Frühjahr zu einem Preis von 59 US-Dollar in den USA auf den Markt kommen, in Europa wird es vermutlich noch einige Zeit dauern.

Schwinn Bikes

Mit dem Rad zur Eurobike: 5. Tag – „Ruhetag“

Gestern Abend, als ich auf dem Campingplatz in Fischbach angekommen war und mein Zelt aufgebaut hatte – unmittelbar am Ufer des Bodensees, habe ich zunächst mal geduscht und zu Abend gegessen. Dann habe ich mich in meiner Nachbarschaft umgesehen – mir fiel ein Trekkingrad –Pedelec auf, das sich später als S-Pedelec entpuppte.
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In diesem Zusammenhang sollte sich mal wieder bewahrheiten, wie klein die Welt doch ist. Auf dem Stand von Busch und Müller sagte mir meine Beraterin, dass sie kurz vor mir schon mal jemanden beraten hatte, der mit dem Rad zur Messe gefahren ist. Dieser sei sogar aus Essen gekommen.

Der Fahrer des S-Pedelecs war wohl direkt vor mir am Stand von Busch und Müller (er hat hier ein E-Werk mitgenommen) und kam aus Essen.

DSCF0438Nach 4 Tagen Radfahren ist Heute ein „Ruhetag“ angesagt. Nach der Dusche und dem Frühstück habe ich mich zuerst mal um die schmutzige Wäsche gekümmert. Mein linker Fuß war für die heutige Pause sehr dankbar. Mehrfach hat es auch stark geregnet – ein guter Test für mein Zelt, das dem Regen ohne Probleme standgehalten hat. Meine mitgeführten elektronischen Geräte konnte ich bei dieser Gelegenheit auch wieder aufladen.

 

  • Mit dem Rad zur Eurobike: Vorbereitung und Ausrüstung
  • Mit dem Rad zur Eurobike: 1.Tag – von Fürfeld nach Lingenfeld
  • Mit dem Rad zur Eurobike: 2.Tag – von Lingenfeld nach Wiernsheim
  • Mit dem Rad zur Eurobike: 3.Tag – von Wiernsheim nach Neufra
  • Mit dem Rad zur Eurobike: 4. Tag – von Neufra nach Friedrichshafen
  • Mit dem Rad zur Eurobike: 4.Tag – die Messe
  • Mit dem Rad zur Eurobike: 6. Tag – von Fischbach nach Thayngen
  • Mit dem Rad zur Eurobike: 7. Tag – von Thayngen nach Bad Säckingen
  • Mit dem Rad zur Eurobike: 8. Tag – von Bad Säckingen nach Emmendingen
  • Mit dem Rad zur Eurobike: 9. Tag – von Emmendingen nach Seebach
  • Mit dem Rad zur Eurobike: 10. Tag – von Seebach nach Fürfeld
  • Mit dem Rad zur Eurobike: 4.Tag – die Messe

    Gegen 12Uhr kam ich auf dem Messegelände in Friedrichshafen an. Ich fuhr direkt zur Messe um nicht noch mehr Zeit zu verlieren.

    DSCF0422Das Messegelände grenzt unmittelbar an die Zeppelin-Rederei GmbH.

    Bei der Einfahrt zur Messe fragte ich den Parkwächter nach einer Möglichkeit, das Rad mit samt Gepäck in einem gesicherten Platz abzustellen. Die Frage verneinte er und meinte, dass Friedrichshafen ja noch Provinz sei und hier nix wegkommen würde. Ich vertraute ihm und wurde nicht endtäuscht. Als ich am Abend zurück kam, stand mein Rad noch völlig unberührt da, sogar die Mütze die ich nur lose auf das Gepäck legte war noch da.

    Nachdem ich meinen Eintritt bezahlt hatte hab ich mich zunächst einfach mal umgesehen. Dazu bin ich die Gänge einzeln durchgegangen und hab mich so durch die Hallen geschlängelt. Was mir als erstes auffiel, war dass die Messe zwar gut besucht, aber nicht überlaufen war. Man kam überall gut hin und konnte sich auch mit dem Personal an den Ständen gut unterhalten.

    Ich interessierte mich unter anderem für die Pedale und Schuhe – ich suche Klick-Pedale mit einer möglichst großen Auflagefläche und Schuhe bei denen die Cleats (Platten) möglichst weit nach hinten geschoben werden können. Pedale gab es insbesondere einige die mir ganz interessant erschienen, bei den Schuhen hab ich allerdings nichts wirklich neues gesehen. Außerdem wollte ich mal sehen, ob es inzwischen Rennrad Brems-Schalthebel-Kombinationen für hydraulische Felgenbremsen wie z.B. die Magura HS11/HS33 gibt – gefunden habe ich nix. Selbst die hydraulische Rennradbremse „RT6/8TT“ wurde am Magura Stand nicht gezeigt.

    Bei SQlab sah ich mir Griffe für Mountain- und Citybikes sowie Sättel und Einlagen für Schuhe an. Ich kam auch in den Genuß eines Beratungsgesprächs – dabei stellte sich heraus, dass SQlab genauso wenig wie andere Hersteller Lösungen für besondere Probleme anbieten konnte.

    Packtaschen sind immer ein Thema für mich. Hier hatte Ortlieb interessantes auf dem Stand gezeigt. Es wurden die bekannten „Back-Roller“ Taschen in der neuen „High Visibility Linie“ gezeigt. Die Taschen fallen insbesondere nachts auf, da nicht nur ein kleiner Reflektor in die Tasche eingearbeitet ist, sondern die ganze Tasche gut sichtbar ist da sie aus einem reflektierenden Garn gefertigt ist. Aber auch am Tag sind die grell gelben Taschen gut sichtbar. Die Taschen wurden auf der Messe mit dem „EUROBIKE GOLD AWARD“ ausgezeichnet.
    Aber das war nicht alles was es auf dem Stand von Ortlieb zu sehen gab. Die „Profi-Explorer“, wie Denis sich selbst bezeichnete, Tanja und Denis Katzer präsentierten ihre Ausrüstung und ihre Projekte (Rad-Reisen). Mir fiel zuerst sein Fahrrad auf – eine Spelzialversion von Riese und Müllers Delite Traveller (verstärkter Rahmen um das hohe Gewicht des am Rad angebrachten Gepäcks und die Last des Anhängers zu stemmen). Ungewöhnlich – am Rad ist auch der verstärkte Zweibein-Mittelständer, der denen an Posträdern sehr ähnelt. Er erzählte uns von seinen letzten Reisen aber auch von neuen Plänen.

    Nach einer weile ging ich weiter – ich wollte ja noch so einiges sehen.

    Interessant waren natürlich auch die Stände von Schwalbe und Continental. An beiden Ständen wurden Bewährte wie auch neue Produkte vorgestellt. Ich interessierte mich zum einen für Pedelec-Mäntel als auch wintertaugliche Trekking Mäntel. So zeigte Schwalbe die neuen „Energizer“-Reifen die speziell für Pedelecs und S-Pedelecs entwickelt wurden. Auch der altbekannte „Big Apple“ wird zumindest für Pedelecs empfohlen und der „Marathon Plus“ ist in manchen Größen sogar für S-Pedelecs zugelassen. Außerdem zeigte Schwalbe seine Palette an Spikes-Reifen.
    Bei Conti gab es die bewährten Trekking-Reifen auch in einer „Plus“-Variante mit verstärktem Pannenschutz – das erinnert stark an Schwalbe. Für mich interessant waren die Winterreifen von Conti. Die Winterreifen von Conti setzen nicht unbedingt auf Spikes sondern arbeiten mit speziellen Gummimischungen und einer besonderen Profilierung der Reifen.

    Bei SR Suntour galt mein besonderes Interesse den gefederten Trekking-Gabeln. Gezeigt wurden die aktuellen Gabeln. Die Beratung, die mir zuteil wurde, war richtig gut. Die Tauchrohre der neuen Gabeln haben größere Querschnitte bekommen. Für Pedelecs sowie für S-Pedelecs wurden spezielle Gabeln gezeigt. Außerdem wurden gefederte Sattelstützen sowie Tretlager gezeigt.

    Auf der Suche nach einem Helm mit Visier oder einer Brille für optische Verglasung habe ich mehrere Helmhersteller genauer unter die Lupe genommen. So war ich am Stand von KED die am Helm „Paganini Visor“ das elektronische Verstellsystem „Quicksafe Tronic“ zu sehen. Bei Abus habe ich nach dem Helm „In-Vizz“ vergeblich Ausschau gehalten.

    Bei Sigma wurden die aktuellen Radcomputer und Akku Lampen gezeigt. Am interessantesten fand ich den „ROX 10.0 GPS“ der eine GPS Funktion eingebaut hat, die es auch ermöglicht vorher eingespielte Routen nachzufahren.

    SKS zeigte die üblichen Luftpumpen, Kompressoren (Standpumpen), Minitools, Werkzeugtaschen und Steckschutzbleche. Aber auch die Sättel von „Selle San Marco“ wurden hier gezeigt. Auch Topeak  zeigte seine Produkte, die der von SKS ähnelt.

    Auch Deda zeigte das komplette Programm seiner aktuellen Produktpalette. Neben Lenkern, Sattelstützen, Vorbauten, Flaschenhaltern und Lenkerbändern.

    Ein wichtiger Punkt meines Messebesuchs waren die Navis.

    Bei Ciclosport wurden neben den bekannte Computern auch die Navis der Marke Mio gezeigt. Bei meinem Rundgang bin ich auch auf das Navi von NAVAD gestoßen. Der Berater ging mit mir vor die Halle um mir das Gerät im Sonnenlicht vorzuführen. Das Ergebnis war einigermaßen in Ordnung – der Preis war aber auch nicht gerade im unteren Segment angesiedelt.

    Zum Abschluß meines Messebesuchs war ich noch auf dem Stand von Busch und Müller. Hier wollte ich mir vor allem die neue „Luxos U“ ansehen. Zunächst sah ich mir sämtliche ausgestellten Lampen an. Nach kurzer Zeit wurde ich angesprochen und ich bekam eine Beratung vom Feinsten. Busch und Müller hatte auf der Rückseite des Standes, etwas versteckt, einen „Lichttunnel“ aufgebaut. In diesem Lichttunnel bekam ich jetzt die „Luxos U“ vorgeführt. In dem Lichttunnel konnte man das Lichtbild der Lampe sehr gut erkennen und mit anderen Lampen von Busch und Müller vergleichen. Ganz zum Schluss, es wurde gerade damit begonnen den Stand abzubauen, sah ich mir noch die Spiegel an die es bei Busch und Müller zu sehen gab.

    Wenn man sich ausführlich auf der Eurobike „Umsehen“ will, reicht der Publikumstag bei weitem nicht aus. Falls ich nächstes Jahr wieder her komme werde ich versuchen müssen, mich an einen Händler anzuhängen.