Überbrille für den Winter

In der kalten Jahreszeit macht mir der Fahrtwind, der sich hinter den Gläsern meiner optischen Brille verwirbelt, immer wieder zu schaffen – das Ergebnis sind mehr oder weniger stark tränende Augen. Seit Jahren suche ich daher nach einer vernünftigen Lösung.

Einmal habe ich eine Sportbrille mit Adapter für optische Gläser probiert. Die Brille saß so ungünstig, dass die Wimpern die Gläser berührten, was ich als sehr unbefriedigend empfand. Dann hatte ich die Gelegenheit mal eine Brille aufzusetzen, bei der die gebogenen Sonnen- und Windschutzscheiben vor den optischen Gläsern mit einem Klipp am Nasensteg befestigt waren – also umgekehrt wie bei der ersten Brille. Hier hatte ich zwar keine Probleme mit den Wimpern, dafür waren mir die seitlichen Abstände der Windschutzscheiben zu groß und ich vermute, dass es wieder zu unangenehmen Verwirbelungen kommen kann. Dann habe ich von optischen Sportbrillen gehört. Das sind Sportbrillen, bei denen die Scheiben optisch geschliffen werden – die bekommt man deshalb auch beim Optiker. Der Nachteil dieser Brillen – man muss mit mindestens 400 Euro rechnen, wenn man Gläser mit automatischer Tönung nimmt – was ich machen würde um die unterschiedlichen Lichtverhältnisse im Griff zu haben – sind auch schnell mal 500 bis 600 Euro fällig. Dann habe ich mal einfache Sportbrillen ohne optische Korrektur ausprobiert, mit etwas Konzentration hat es halbwegs funktioniert nur im dunkeln hatte ich immer den Eindruck ich fahr durch nen Weihnachtsmarkt – die Lichter sahen alle aus wie Sterne. Das war auch nicht optimal. Als nächstes habe ich dann Helme mit Visier gesehen und den ein oder anderen auch aufgesetzt – gefahren bin ich noch keinen. Mal abgesehen vom teilweise gewöhnungsbedürftigen Design haben offensichtlich nur 2 Helme wirklich Brillenträger- und Wintertauglichkeit. Den würde ich gerne mal testen, aber 170 Euro schüttel ich auch net so einfach aus dem Ärmel  – und falls er dann doch net Funktioniert hätte ich die Kohle in den Sand gesetzt.

Durch Zufall habe ich vor ein paar Wochen in einem Katalog – in dem man alles mögliche und vor allem auch meist unnötige bekommt – beim durchblättern eine Brille für Autofahrer entdeckt. Sie sollte insbesondere für Nachtfahrten geeignet sein, da sie durch ihre gelb getönten Gläser die Blendungen des Gegenverkehrs verringern soll. Außerdem sollte man sie über eine normale optische Brille drüberziehen können und das alles für Radbrille10 Euro. Die seitlichen Bügel sind sehr Breit und im vorderen Bereich zusätzlich verglast, was einen Blick zur Seite ermöglicht, ohne den Kopf zu weit drehen zu müssen. Ich habe sie mir bestellt und inzwischen habe ich auch einige Fahrten mit der Brille gemacht. Sie sieht zwar besch….eiden aus aber sie funktioniert.  Vor meiner ersten Tour mit der Brille war ich gespannt, wie sie sich tragen lässt. Hier war ich dann zum ersten mal überrascht – der Tragekomfort ist Prima – auch zusammen mit meiner optischen Brille gibt es keine Probleme. Beim fahren setzte sich der positive Eindruck fort. Sie ist nicht komplett Winddicht, es kommt genügend Luft hinter die Brille damit sie nicht beschlägt – auch beim stehen an der Ampel – ohne unangenehm zu werden. Der einzige kleine Nachteil, den ich gefunden habe, ist die Tönung. Dadurch ist alles zum einen etwas dunkler und zum anderen ist durch die Farbe der Gläser alles gelbstichig.

Ich habe mal im Internet recherchiert. Es gibt ähnliche Brillen auch von Uvex und verschiedenen anderen Herstellen.

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Testende der Velospring „sen comfort“

Der Testzeitraum für die Velospring „sen comfort“ DSCF1125Holzgriffe läuft in einigen Tagen aus.

Auch dieses Jahr habe ich die Eurobike besucht und habe viele interessante neue Produkte rund ums Fahrrad gesehen. Bei meinem Rundgang über die Messe vielen mir besonders die Holzgriffe bei Velospring auf. Eigentlich wollte ich sie nur für den Blog fotografieren, kam dann aber mit den Machern von Velospring ins Gespräch. Am Ende verabredeten wir einen 2 monatigen Test der Griffe.

2014-10-15 13.38.32Mitte Oktober war es dann soweit, die Post brachte den Lenker. Ich hab ihn am nächsten Tag montiert und zunächst eine kurze Probefahrt durch meinen Wohnort gemacht und hatte schon dabei ein erstes „aha-Erlebnis“. Die Griffe wippten bei jedem Tritt kaum merklich nach hinten. Unvoreingenommen habe ich im Testzeitraum etliche Fahrten, darunter eine knapp 150km Tagestour, mit den Holzgriffen unternommen und war begeistert. Bei geraden Lenkern hatte ich immer das Problem, dass meine Hände nach ein paar Kilometern Taub wurden, das tritt bei den Griffen von Velospring nur noch gelegentlich durch ein leichtes krippeln in auf wie ich es ansonsten nur noch von Rennlenkern kenne.

Als weiteren positiven Aspekt sehe ich das Material.2014-10-14 13.56.33 Im Gegensatz zu den meisten Kunststoffgriffen sind sie aus einem erneuerbaren, nachhaltigen und somit umweltverträglichen Rohstoff aus Deutschland. Laut der Webseite von Velospring wird Nussbaumholz aus dem Raum Freiburg zur Herstellung verwendet. Auch die Fertigung geschieht komplett in Deutschland. Teilbereiche der Herstellung finden in Werkstätten für Menschen mit Behinderung statt – für mich besonders positiv, da ich selbst gehbehindert bin.

Das alles, wie auch der hervorragende optische Eindruck relativieren und rechtfertigen den nicht gerade niedrigen Preis von 199 Euro.

Das Testpaar habe ich übrigens gekauft.

150km Tour mit Velospring Holzgriffen

Gestern habe ich den Lenker mit den Holzgriffen von Velospring auf einer Strecke von 150km – aufgeteilt in 2 Etappen zu je 150km – getestet. Es hat sich gezeigt, dass das Rad zur Zeit nicht für eine solche Strecke geeignet ist – da habe ich noch einiges zu tun. Der Lenker und insbesondere die Griffe haben mich einmal mehr positiv überrascht. Auf der gesamten Strecke ist mir nicht einmal die Hand eingeschlafen. Ich bekam, auf der Rückfahrt, lediglich leichte Schmerzen im Handgelenk die durch eine optimierte Lenkereinstellung sicherlich auch noch zu beseitigen sind.

Im hügeligen Rheinhessen ist die leicht nach hinten gebogene Lenkerform nicht optimal, hier ist ein gerader Lenker die bessere Wahl. Auf so langen Distanzen sollte man über einen Triathlon-Aufsatz nachdenken, dieser bietet neben der zusätzlichen Griffposition auch noch eine weitere Sitzposition um den Rücken und die Hände zusätzlich zu entlasten.

Für Radfahrer, die wie ich vorwiegend auf Straße fahren, kann die Federung in den Griffen zumindest teilweise eine Federgabel ersetzen, was ihren Preis nochmal relativiert. Gegenüber einer Federgabel sind die Griffe deutlich leichter. Auf Kopfsteinpflaster ist lediglich meine alte luftgefederte Suntour NCX, die an meinem alten Reiserad montiert ist, noch ein klein wenige besser.

Als abschließendes Fazit kann ich sagen, dass die Velospring Griffe sowohl optisch als auch technisch ihr Geld – immerhin 200Euro – Wert sind.

Die Griffe gibt es in 2 Versionen:

  • sen comfort: die gefederte und hier getestete Version für 199,- Euro
  • sen pur: die gleichen Griffe nur ohne Federung kosten 149,- Euro

 

Kleiner Tipp so kurz vor Weihnachten: die Griffe sind ein tolles Weihnachtsgeschenk.

 

Alltagstauglichkeit der Velospring Holzgriffe
Erste Testfahrt mit den velospring Holzgriffen
Holzgriffe mit Federung
„velospring“ Holzgriff eingetroffen
Eurobike 2014

Alltagstauglichkeit der Velospring Holzgriffe

Seit ca. 2 Wochen benutze ich die Velospring Griffe. In dieser Zeit bin ich bei Wind und Wetter unterwegs. Ich habe die Griffe mit und ohne Handschuhe getestet. Bei Regen und auch im Winter sollte man – wie Velospring auch empfiehlt – Handschuhe mit einer griffigen Innenfläche, am besten sind Fahrradhandschuhe geeignet. Das Taubheitsgefühl in der Hand 2014-10-17 14.58.30ist weg. Regen macht den Griffen offensichtlich nix aus.

Ergebnis, es sind die besten Griffe die ich bisher an einem Fahrrad hatte.

Mir fehlt jetzt nur noch ein Test auf einer langen Strecke – das werde ich wohl noch diese Woche nachholen und hier auch darüber berichten.

 

 

150km Tour mit Velospring Holzgriffen
Erste Testfahrt mit den velospring Holzgriffen
Holzgriffe mit Federung
„velospring“ Holzgriff eingetroffen
Eurobike 2014

Erste Testfahrt mit den velospring Holzgriffen

Um die neuen Holzgriffe von Velospring testen zu können habe ich sie zusammen mit dem Lenker an ein altes Gudereit Trekkingrad montiert.

2014-10-15 13.38.38

Während der Montage vielen mir einige Kleinigkeiten am Gudereit auf, die Schaltung funktionierte nicht richtig, die Schutzbleche waren gebrochen, der Dynamo defekt und der Sattel etwas zu hoch für mich. Zunächst wollte ich die Schaltung in Ordnung bringen – dazu musste ich den Kettenschutz demontieren, da dieser die Arbeit am Umwerfer verhinderte. Um den Umwerfer wiederum zu entfernen musste ich das komplette Tretlager ausbauen. Anschließend habe ich die die Bremsgummis gewechselt und den defekten Dynamo entfernt. Beim austauschen der Schutzbleche hatte ich mein nächstes aha Erlebnis, die Montagebrücke für die Schutzblechbefestigung am oberen Hinterbau, war offensichtlich nicht für meine Schutzbleche – sie waren für 40mm breite Schutzbleche, meine sind aber 55mm breit – ich hab die Schutzbleche vorrübergehend weggelassen. Das Rücklicht habe ich auch noch gegen einen einfachen Rückstrahler getauscht. die gefederte Sattelstütze habe ich gegen eine starre getauscht.

Jetzt konnte ich eine erste Testfahrt durch den Ort machen. Schon auf dieser kurzen Strecke – ein knapper Kilometer – überraschten 2014-10-14 13.56.46mich die Griffe positiv. Die Federung in den Griffen reagierte prompt ohne unangenehm zu werden. Da die Griffe nicht lackiert, sondern geölt sind ist die Haptik (Gefühl beim Anfassen) sehr angenehm und optisch werten sie durch ihren seidenmatten Glanz jedes Rad deutlich auf. Nun dehnte ich den Test aus und fuhr nach Alzey – das sind knapp 20km einfach. Normalerweise habe ich nach ein paar Kilometern die ersten Probleme mit der linken Hand – sie schläft ein – dieses mal war lediglich ein leichtes Kribbeln kurz vor meiner Ankunft in Alzey zu spüren. Auch bei Steigungen gab es keinerlei Probleme, die Griffe funktionierten perfekt.

Als Fazit der ersten Testfahrt kann ich sagen, die Griffe scheinen ihr Geld  – immerhin rund 200Euro – wert zu sein.

Ich bin jetzt schon gespannt, wie die Griffe sich auf einer langen Strecke bewähren.

150km Tour mit Velospring Holzgriffen
Alltagstauglichkeit der Velospring Holzgriffe
Holzgriffe mit Federung
„velospring“ Holzgriff eingetroffen
Eurobike 2014

„velospring“ Holzgriff eingetroffen

Anfang September hatte ich schon einmal über die gefederten Holzgriffe von „velospring“ aus München berichtet.  Schon auf der Eurobike hatte ich mit den Leuten von velospring ausgemacht, dass ich ein Exemplar der Griffe Testen und im Blog darüber berichten würde.Lenker_mit_Holzgriff

Heute ist mein Testexemplar angekommen.

Im Karton waren neben dem Lenker noch eine ausführliche Montageanleitung, ein Vielzahnschlüssel in passender Größe – um die Griff_rechts_obenGriffe montieren und demontieren zu können – und 4 Teflon-Pads.

Meine Griffpaar ist bei Velospring als Griffpaar Nr. 230 registriert. Die Registriernummer findet man auf der Rückseite Montageanleitung.

RegistrierNr

Als nächstes werde ich den Lenker montieren und eine kleine Testrunde drehen. Über das Ergebnis dieser Testrunde werde ich dann hier berichten.

Holzgriffe mit Federung
Erste Testfahrt mit den velospring Holzgriffen
Alltagstauglichkeit der Velospring Holzgriffe
150km Tour mit Velospring Holzgriffen

Pedelec auf Langstrecke getestet

Seit etwa anderthalb Jahren gehört ein Flyer T8 City Pedelec zu meinem Fuhrpark. Vor ein paar Wochen bekam ich noch einen 10Ah Akku geschenkt, der genau zum Flyer passt. Jetzt kann ich ein paar Sachen ausprobieren, die ich mich vorher mangels Akkukapazität nicht getraut habe.

DSCF0955Im normalen Betrieb in Rheinhessens Hügellandschaft und bei meinem Gewicht von knapp 100Kg hält der Originale 12Ah Akku ca. 50 km durch. Jetzt habe ich getestet wie Lange der Akku tatsächlich hält, wenn man vorwiegend mit niedriger Unterstützung – nur 3 mal habe ich in den Normalmodus gewechselt um die Steigung besser zu bewältigen – unterwegs ist. Mein Test sollte mich nach Mannheim und zurück führen. Zunächst musste ich, über Alzey nach Worms, quer durchs hügelige Rheinhessen fahren. In Worms gings dann über die Nibelungenbrücke auf die andere Rheinseite. Von hier gings ohne nennenswerte Steigung am Hochwasserdamm entlang nach Mannheim. Ich war völlig überrascht, dass ich den Akku nicht wechseln musste – er hielt die gesamte hinfahrt durch. Ich habe dann meinen Akku nachgeladen – allerdings nur ca. 2/3 seiner Kapazität, da für mehr die Zeit nicht gereicht hat. Wegen des schlechten Wetters habe ich mich entschieden, den Rückweg mit dem Zug anzutreten.

Ich gehe davon aus, dass es möglich ist, zusammen mit dem Reserve-Akku eine Distanz von 120km zu bewältigen. In vorwiegend flachen Gegenden ist die Reichweite wahrscheinlich noch um einige km größer.

Pedelec Testroute Fürfeld – Mannheim

Fahrradhelm mit Visier: UVEX City V

Ich hatte die Gelegenheit, mir den UVEX City V aus der Nähe anzusehen. Mein besonderes Augenmerk galt dabei der Tauglichkeit des Helms für Brillenträger – insbesondere im Winter.

Der „City V“ ist ein typischer City Helm, bei dem die Belüftung eine deutlich geringere Rolle spielt wie bei einem Sporthelm. Optisch ist er einem BMX Helm näher als den Sport- und Tourenhelmen.

Vom Visier bin ich etwas enttäuscht. Es ist absolut Brillentauglich – der Abstand zwischen Brille und Visier ist OK solange die Brille richtig auf der Nase sitzt. Allerdings ist er für mich wohl kaum geeignet, da ich einen Helm suche, bei dem das Visier so geschnitten ist, dass keine Zugluft hinter die Brille gelangt und dadurch besonders in der kalten Jahreszeit tränende Augen verhindert. Für diesen Zweck dürfte das Visier besonders an den Seiten etwas zu flach geschnitten sein – ich hatte den Helm auf und hatte den Eindruck dass an den seitlichen unteren Rändern meine Brille kaum abgedeckt wird.

Es wäre interessant, den Helm mal in der Praxis zu testen – allerdings bin ich nicht bereit nur zum testen mal eben 120 Euro auszugeben.

 

CASCO Speedster – ein weiterer Helm mit Visier
Cratoni Evolution – Pedelec Helm mit Visier
Noch ein Helm mit Visier
Neuheit: Fahrradhelm mit Visier

Luxos U – Der Praxistest

Gestern hatte ich endlich die Gelegenheit, die neue „Luxos U“ Luxos_U_2in der Praxis zu testen. Ich war mit dem Rad unterwegs und bin erst späht Abends wieder nach Hause gefahren. Für die Heimfahrt habe ich ca. 45 Minuten gebraucht – das ist für mich auf dieser Strecke normal.

Schon beim losfahren war die gute Ausleuchtung der Straße, im Stadtverkehr, gut zu erkennen. Dieser Eindruck verstärkte sich dann noch als ich nur noch alleine auf der Landstraße unterwegs war und keine Straßenbeleuchtung stören konnte, da es auch noch Neumond war, war es für diesen Test perfekt. Schon die „Cyo“, die vorher am Rad war, hatte sich gerade außerhalb geschlossener Ortschaften bewährt – die „Luxos“ ist hier nochmal um einiges besser. Den gegenüberliegenden Fahrbahnrand konnte ich fast genau so gut erkennen wie den rechten Fahrbahnrand. Gerade auf der rechte Seite ist die Ausleuchtung der Fahrbahn und des Fahrbahnrandes so gut, dass auch dunkel gekleidete Fußgänger und Radfahrer ohne Licht jetzt deutlich besser und früher zu erkennen sind als es bisher der Fall war. In einer kurzen Waldschneise habe ich auch das Flutlicht ausprobiert – der Hammer. Nur an den Schalter muss man sich etwas gewöhnen – hier muss man einfach das Gefühl entwickeln, wie lange man die Taste drücken muss um das Flutlicht wieder aus zu schalten und nicht gleich die ganze Lampe. Ansonsten hatte ich mit dem Taster nur das Problem, dass ich den Druckpunkt nicht genau spürte – was aber eher am Handschuh gelegen haben dürfte.

Luxos_U_5Zum Tagfahrlicht kann ich allerdings noch nichts sagen – während des fahrens sehe ich´s nun mal nicht. Genau so wenig kann ich zur Zeit etwas über die Lademöglichkeiten der Luxos sagen – ich war noch nicht lange genug mit dem Rad unterwegs.

Die „Luxos U“ ist preislich am oberen Ende angesiedelt – aber sie ist jeden Cent wert.

Die Reflektortechnik der „Luxos“ wird jetzt auch in anderen Lampen von Busch und Müller verbaut. Die Lampen mit Premium im Namen nutzen die Technik, was letzten Endes der Sicherheit zugute kommt.

Nachtrag:

Nach mehreren Wochen im Parxiseinsatz hat sich die Luxos inzwischen bewährt. Bei Autofahrern, die mich im dunkeln mit zu wenig Abstand überholen, kann ich mich jetzt per Lichthupe beschweren, in Feldwegen kann ich das Flutlicht gut gebrauchen und als weiteres Highlight hat sich die dynamische Leuchtweitenregulierung – der Fokus des Scheinwerfers ändert sich geschwindigkeitsabhängig, bei langsamer Fahrt – bis ca. 15 km/h ist vor allem der Nahbereich und die Breite gut ausgeleuchtet und bei Geschwindigkeiten zwischen 15 und 25 km/h geht der Fokus immer weiter nach vorne, außerdem wird die Ausleuchtung etwas schmaler – entpuppt.

Luxos U – Mein erster Kurztest

Heute Nachmittag habe ich meine neue „Luxos U“ montiert und kurz getestet.

luxos_lichtkegel1

Lichtkegel der Luxos – kommt auf dem Foto nicht wirklich rüber

Die Montage war einfach – die alte „Lumotec IQ Cyo senso plus“ abgeschraubt – da der Lampenhalter der Cyo kompatibel ist mit der Luxos konnte ich mir das gefummel an der Gabel sparen und habe die Lampe am alten Lampenhalter montiert. Den Schalter habe ich am Lenker gleich neben dem Schalthebel befestigt – ich habe zuerst versucht den Schalter am Vorbau zu befestigen, dort konnte man allerdings den USB-Anschluss nicht nutzen. Inzwischen war es auch dunkel genug um eine kleine Testfahrt durchzuführen. Die alte Cyo war schon phantastisch hell – aber die Luxos ist noch mal eine Klasse besser. Vor allem die breite Ausleuchtung der Straße hat mich beeindruckt. Jetzt wird auch der Fahrbahnrand gut ausgeleuchtet und dadurch sind Hindernisse und Fußgänger am Fahrzeugrand wesentlich besser zu sehen. Als ich dann den luxos_ruecklicht_fernlicht-kontrolleFlutlichtmodus – nicht zu verwechseln mit Fernlicht – ausprobierte, war ich von den Socken – das ist noch mal deutlich heller als alles was ich bisher an einem Fahrrad gesehen habe. Am Lenkerschalter hat man auch wichtigsten Funktionen unter Kontrolle. So wird mit einer roten LED die Funktion des Rücklichtes angezeigt, die blaue LED ist fürs Flutlicht. An der Lampe selbst befinden sich weitere Kontroll-LEDs. Grün zeigt die Funktion der Einschalt-Automatik in Verbindung mit dem Dämmerungs-Sensor an, blau ist wie am Lenkerschalter fürs Flutlicht und die orangene LED zeigt an, dass die Lampe eingeschaltet und der hell-/dunkel Sensor aktiv ist.

Jetzt bin ich gespannt wie sich die Luxos auf einer längeren Fahrt macht, denn dafür brauche ich sie schließlich – für Fahrten in der Stadt ist die Luxos sicher überdimensioniert.