Ritzel wechseln

An meinem Rennrad – ein 24 Jahre altes „Koga-Miyata Superwinner-Alloy“ mit 9-Fach Ultegra – musste ich die Kette wechseln. Als ich anschließend die erste Fahrt machen wollte, rutschte die Kette übers Ritzel. Also musste ich die Fahrt mit dem Trekkingrad machen. Ich bin dann beim Fahrradhändler vorbei gefahren und habe einen neuen Zahnkranz bestellt.

Zahnkranz-alt

alter – defekter – Zahnkranz

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neuer Zahnkranz

 

 

 

 

 

Gestern habe ich die Ritzel gewechselt. Nachdem ich das Rad in den Reparaturständer gehängt hatte, habe ich das Hinterrad ausgebaut und den Schnellspanner entfernt. Als 

Kettenpeitsche_1

Kettenpeitsche

RitzelDemontage_2

Zanhkranz Demontage

nächstes habe ich den Ritzelabzieher auf den Zahnkranz gesteckt. Und die Kettenpeitsche aufs Ritzel aufgesetzt. Die Kettenpeitsche dient als Gegenhalter.

Nun habe ich das Ritzel demontiert. Nachdem ich den Frielaufkörper abgewischt und neu gefettet hatte, habe ich das neue Ritzel auf den Freilaufkörper aufgesteckt. Die Ritzel können nur in einer Position montiert werden, da Ritzel wie auch der Frielaufkörper entsprechend ausgerüstet sind, eine Nut am Ritzel bzw. eine Steg am Freilaufkörper sind dünner als der Rest, so dass sie nur so montiert werden können.

RitzelDemontage_4

Freilaufkörper

Zahnkranz-neu1

Zahnkranz Rückseite

Anschließend wird nur noch der Abschlußring aufgeschraubt.

Nachdem ich das Laufrad wieder in den Rahmen eingesetzt hatte, bin ich eine erste 50km Tour – zum Testen des Rades und meiner Kondition – gefahren.

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Kette prüfen und wechseln

Eines der größten Verschleißteile am Fahrrad ist die Kette. Wenn eine Fahrradkette zu lange gefahren wird, ist auch der Verschleiß an den Ritzeln sowie an den vorderen Kettenblättern deutlich höher. In meinem Beitrag Ra(n)dbegegnungen erzähle ich vom Rad meines Begleiters das Probleme mit dem Antrieb hatte, da die Kette unter Last  durchrutschte. Der verschleiß der Kette ist abhängig von der Fahrweise und der eingesetzten Kraft beim fahren so dass eine pauschale Angabe der Lebensdauer von Fahrradketten nicht gegeben werden kann. Sie sollte deshalb regelmäßig geölt und geprüft werden. Deshalb sollten Fahrradketten von Zeit zu Zeit geprüft werden. Ich prüfe meine Ketten nach Gefühl, alle paar Wochen.

Zum prüfen der Ketten gibt es mehrere Möglichkeiten:

  1. man kann sie mit einer Schieblehre nachmessen oder
  2. eine Messlehre dazu benutzen.

Messen mit der Schieblehre:

Zuerst stellt man die Schieblehre auf 118mm ein und nimmt damit 10 Glieder der Kette zwischen die Messspitzen der Schieblehre. Wenn man die Schieblehre jetzt soweit auseinander schiebt, dass sie an den Röllchen der Kette anschlagen, beträgt die angezeigte Länge bei einer neuen Kette 119,5mm und ab einer Länge von 120,5mm isst die Kette verschlissen und sollte ausgewechselt werden.

Prüfen mit der Messlehre (Rohloff Kaliber)

kette1

Um die Kette mit dem Kaliber von Rohloff (im Fachhandel für 10 – 15 Euro zu bekommen) zu prüfen steckt man das Kaliber einfach auf die gespannte Kette. Dazu wird zuerst die Vertiefung (1) auf der rechten Seite des Kalibers in die Kette gesteckt um anschließend die Messnase in die Kette gleiten zu lassen. Wenn die Messnase nicht komplett in die Kette eintaucht, ist die Kette noch in Ordnung. Ansonsten sollte die Kette ausgetauscht imagewerden. Die Seite „A“ wird genutzt, um Ketten zu prüfen, die auf Aluminium- bzw. Titan-Ritzel laufen. Mit der Seite „B“ werden Ketten für Stahlritzel kontrolliert.

Ritzel halten allerdings nicht Ewig und müssen hin und wieder ausgetauscht werden, das kann der regelmäßige Austausch der Kette nur verzögern.

Der richtige Reifendruck

Immer wieder sehe ich auf der Straße Radfahrer, bei denen der Druck in den Reifen nicht in Ordnung ist. Meist ist er zu niedrig. Was sich dadurch bemerkbar macht, dass zwischen Felge und Fahrbahn nur noch der Gummiwulst des Mandels ist. Gerade bei Rädern die selten genutzt werden, wird zu beginn der Fahrt gerne vergessen, den Reifendruck zu prüfen und gegebenenfalls aufzupumpen. Reifendruck

Aber was ist der „richtige“ Reifendruck. Als erster Anhaltspunkt ist auf der Reifenflanke der Druck für den Mantel aufgedruckt.

Das Gewicht des Fahrers spielt beim Reifendruck natürlich auch eine Rolle. So sollten schwere Fahrer den Reifen eher etwas härter aufpumpen und die Leichtgewichte unter den Radlern können den Druck sogar noch etwas unterschreiten. Aber man sollte auf keinen Fall den Mindestdruck, der auf dem Reifen angegeben ist, unterschreiten.

Ein weiterer Aspekt beim Reifendruck sind die Rolleigenschaften. Hier gilt je härter ein Reifen aufgepumpt ist, desto besser ist sein Abrollverhalten – das ist ein Grund dafür, dass Rennradreifen mit bis zu 8 bar aufgepumpt sind. Im Gelände sollte man wiederrum mit möglichst wenig Druck fahren, damit sich der Reifen richtig mit dem Untergrund verzahnen kann und genügend „Gripp“ (halt) bietet.

Zu beachten ist außerdem, dass bei zu niedrigem Reifendruck das Pannenrisiko zunimmt. Wenn der Druck ausreichend hoch ist, spritzen Steine, Scherben, Nägel usw. in der Regel einfach weg – bei niedrigem Druck verformt sich der Reifen und Steine, Scherben und Nägel können nicht mehr weg und drücken sich in den Reifen hinein. Das Ergebnis Reifenpanne ist dadurch vorprogrammiert. Ebenfalls ein „Klassiker“ unter den Reifenpannen ist der sogenannte „Snakebite“, der entsteht, wenn man mit zu wenig Luft im Reifen über einen Stein oder insbesondere über einen Bordstein fährt und der Reifen sich bis auf die Felge durchdrückt (durchschlägt).

Ein weiterer Nachteil beim fahren mit zu wenig Luft im Reifen ist, dass die Reifenflanke mit der Zeit bricht. Da der Reifen ständig weiter eingedrückt wird als es bei regulärem Druck geschehen würde, und die Karkasse (Reifenflanke) dafür nicht gebaut ist, bricht die Karkasse. In meiner Jugend – ist ja schon ne weile her, haben wir in solch einem Fall von einem Porösen Reifen gesprochen. Damals hatte kaum jemand eine Pumpe mit Manometer und man hat den „richtigen“ Reifendruck per Daumendruck auf den Mantel ermittelt.

Der ADFC bietet unter diesem Link eine Tabelle mit dem Reifenluftdruck für verschieden Radgrößen an.

Test – SPD PD M 424 Pedal

Seit einigen Jahren benutze ich „Klick-Pedale“ und bin sehr zufrieden. Ich habe aber immer das Problem gehabt, dass die Auflagefläche zwischen Schuh und Pedal sehr klein ist. Durch meine Behinderung sind die Platten an der falschen Stelle (meine Füße sind sehr kurz). Mit dem linken Fuß stehe mit den Zehen auf dem Pedal, was bei längeren Touren zu entsprechenden Problemen (die Zehen werden Taub und ich kann nicht die volle Kraft aufs Pedal übertragen) führt.

Shimano SPD M-424

Shimano SPD M-424 Pedal

Seit ein paar Tagen habe ich jetzt das Shimano Pedal „SPD PD M-424“ am Rad. Im Unterschied zu den bisherigen Klick-Pedalen ist hier ein Käfig um die Mechanik herum gebaut.  Zusätzlich ist die Mechanik etwas im Käfig versenkt was zur Folge hat, dass die Schuhe eine deutlich größere Auflagefläche haben und das Rad auch mal mit normalen Schuhen genutzt werden kann. Der Einstieg in das Pedal ist problemlos. Beim Ausklinken muss man den Fuß allerdings sehr weit drehen.

Shimano SPD M-424

Shimano SPD M-424 Pedal mit eingeklicktem Schuh

Shimano SPD M-520

Shimano SPD M-520 Pedal mit Schuh

 

 

 

 

 

 

 

Ich werde wohl meine anderen Räder auch mit dem M-424 oder ähnlichen Pedalen ausstatten.

Neuer Fahrrad-Routenplaner – Google Maps

Zu den schon bekannten Online Routenplanern gesellt sich jetzt mit Google Maps ein weiterer.

Nach ersten Tests die ich gemacht habe, wird man über viele Landwirtschaftliche Wege gelotst und nur wo es unbedingt notwendig ist auf die Straße geschickt. Eine Möglichkeit, den bevorzugten Wegtyp einzugeben habe ich bis jetzt noch nicht gefunden.

Bei Gelegenheit werde ich mal Testen, wie gut die Streckenführung in der Praxis ist.

Google Maps als Radroutenplaner
Fahrradnavigation mit Google Maps
Google´s Reaktion auf Kritik an GoogleMaps

Radumfang für Computer

Ob man einen neuen Fahrradcomputer hat oder an einem alten die Batterie auswechselt, man stößt immer auf das gleich Problem – man muss die Radgröße (Radumfang) neu eingeben wenn man eine einigermaßen genaue Anzeige haben möchte.

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