Kampfradler gewinnt vor Gericht

Der „Kampfradler“ Bernhard Stoevesandt aus Bremen sollte wegen überfahrenes einer roten Ampel 100 Euro Bußgeld zahlen. Dieser weigerte sich jedoch und so ging das ganze vor Gericht.

Nachdem was ich im Artikel der TAZ entnehmen kann, wollte Stoevesandt die Kreuzung überqueren und fuhr los, als die Ampel für die Autos auf rot schaltete. Das war jedoch 3 Sekunden bevor die Fußgängerampel auf grün sprang. Zwei Polizisten in Zivil die die „Tat“ sahen, gaben es an Kollegen in Uniform weiter die auf dem gegenüber liegenden Bürgersteig hinter einer Ecke warteten. Stoevesandt fuhr die 3 Sekunden zu früh los um die Grünphase der nächsten Ampeln zu schaffen – nur eine Sekunde später losfahren und er Schaft die Ampel nicht.
Jetzt ist es allerdings nicht ganz einfach, ein Gericht in einem solchen Fall für sich zu gewinnen. Um das zu erreichen, hat Stoevesandt  einiges an Technik aufgefahren. Er packte im Gericht sein Notebook und einen Beamer aus um ein Video der Situation vorzuführen.

Als die Richterin mit den Worten „Sie haben mich überzeugt, ich stelle das Verfahren ein“ die Verhandlung beendete, hat sie alle Anwesenden und besonders den Beschuldigten, überrascht.

Das Problem mit miserablen Ampelschaltungen für Fußgänger und Radfahrer beschränkt sich aber nicht auf Bremen. Ich kenne eine Ampel in Bad Kreuznach, direkt am Bahnhof, da ist es nicht möglich in einer Grün-Phase die Straße zu überqueren.

Werbeanzeigen

„Taz“ Artikel zum Thema „Kampfradeln in Berlin“

Unter dem Titel „Regelverstöße, die Leben retten“ war am 30. Mai ein sehr guter Artikel übers „Kampfradeln“ in Berlin. Große Teile des Artikels lassen sich auch auf andere deutsche Städte übertragen.

Fußballfans blockieren komplette Züge

Ich wollte Heute morgen mit dem Zug von Altenbamberg (Bad Kreuznach) nach Mußbach (Neustadt an der Weinstraße) zu meiner Tochter fahren.

Ich stand am Bahnsteig mit dem Rheinlandpfalz-Ticket in der Hand als der Zug kam. Nachdem ich den Knopf zum öffnen der Tür gedrückt hatte und diese sich öffnete starrten mich eine ganze Horde Bundespolizisten an

Weiterlesen