Naviki – Test der neuen Version

Nachdem ich in meinem letzten Test von Naviki vom Routing endtäuscht war, hat sich wieder etwas getan. Naviki hat seinen Onlinedienst deutlich verbessert, bleibt aber dennoch im „Beta“-Stadium. Die Hauptkritikpunk im letzten Test waren die Tatsache dass Naviki ständig versucht hat mich von Hauptrouten fern zu halten und wenn man von der vorgegebenen Route abweicht wird man nicht wieder zur vorberechneten Route zurückgeführt.

Screenshot_2014-07-23-12-35-19Das berechnen einer Route ist deutlich besser, aber noch nicht Perfekt geworden. Es gibt jetzt die Möglichkeit, verschiedene Routing-Profile in der App einzubinden. Die Profile sind jedoch nicht kostenlos  – es gibt Profile für Freizeit, Mountainbike und Rennrad, die zwischen 3,79 Euro und 4,79 Euro kosten. Zum Testen habe ich das Rennrad-Profil installiert. Als Test des Profils nutzte ich die Strecke2014-07-24 15_19_30-Details von Fürfeld nach Alzey – hier bin ich mit jedem Staubkorn auf der Straße per Du. Auf ca. 20 km sind lediglich 2 Streckenabschnitte die ich für unlogisch halte. Mit ein klein wenig manueller Nachbearbeitung lässt sich das allerdings beheben – dazu sind allerdings auch Ortskenntnisse nötig. Die Abweichungen sind nicht allzu dramatisch, so dass man auch ohne weiteres die vorgegebene Route fahren kann. Die Mountainbike- und Freizeitprofile habe ich noch nicht getestet – dazu werde ich bei Gelegenheit aber eigene Testberichte schreiben. Im vergleich zu Google Maps ist die Planung von Naviki aber Klasse – Google Maps kennt keine speziellen Fahrradprofile und versucht einen Grundsätzlich von den Straßen wegzuführen.

Am letzten Punkt – dem abweichen von der Route – hat sich nicht viel getan. Noch immer wird lediglich angesagt, in welcher Himmelsrichtung das Ziel liegt. Kommt man irgendwann wieder auf die vorher berechnete Route zurück wirdNaviki-4 das jetzt erkannt – ich bin mir jetzt nicht mehr sicher ob das vorher auch so war. Besser wäre es, dass man auf schnellstem Weg wieder zur berechneten Route  zurückgeführt wird, Umleitungen gibt es nun mal immer wieder. Ein komplettes neuberechnen der Route, was ich in meinem vorherigen Test sehr bemängelt habe, lässt sich mit einer Einstellung korrigieren: dazu wechselt man zum Hauptmenü, dort auf Einstellungen und dann auf Navigationsanweisungen. Hier entfernt man den Haken bei „Automatische Neuberechnung der Route“ und schon wird nicht mehr neuberechnet – das hat aber schon vorher funktioniert – ich hab es nur nicht gesehen.

 

Fahrradnavigation mit Google Maps

Naviki Android-App
Neuer Online Fahrrad-Routenplaner Naviki

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Google´s Reaktion auf Kritik an GoogleMaps

Ich habe mich hier schon mehrfach mit GoogleMaps als Routenplaner befasst. In meinem ersten beiden Postings – Neuer Fahrrad-Routenplaner – Google Maps  und Google Maps als Radroutenplaner – habe ich teilweise heftige Kritik an GoogleMaps geübt. Gedacht waren beide Postings als Hilfe für Radfahrer, die GoogleMaps zur Tourenplanung nutzen wollten. Ich hätte allerdings niemals damit gerechnet, dass jemand von Google sich diese Postings ansieht und dann die Kritik auch noch angenommen wird und zu Verbesserungen herangezogen wird. Ich wurde eines besseren belehrt. Im März bekam ich eine eMail – die ich erst jetzt, beim durchsehen meiner Spamordner, entdeckt habe – deren Inhalt ich niemandem vorenthalten möchte:

GoogleMaps-Mail

 

Ich bin mir zwar nicht ganz sicher, ob es tatsächlich die Postings hier im Blog waren, oder ob ich vieleicht ein Feedbag auf GoogleMaps abgeschickt habe, aber offensichtlich ist es angekommen. Dafür möchte ich mich bei Brian McClenton bedanken.

Zur Information: Brian McClenton ist einer Mitbegründer und Software-Entwickler von Keyhole.Inc, deren Technologie die Grundlage für Google Maps und Google Earth ist. Heute leitet er Google Maps und Google Earth.

Fahrradnavigation mit Google Maps
Neuer Fahrrad-Routenplaner – Google Maps
Google Maps als Radroutenplaner

Naviki Android-App

Ich habe mir zum testen die Naviki-App auf mein Android-Smartphone geladen und auf einer Tour nach Mainz getestet. Die Stärke der App ist die Ansage der Route, damit hat man wie bei PKW-Navis den Blick frei für den Verkehr und muss nicht auch noch auf die Anzeigen des Navis achten.

Ich hatte mir die Route zunächst am PC auf der Naviki Webseite die Route erstellt und gespeichert. Auf der Naviki-Webseite kann man die Route problemlos, wenn auch etwas umständlich, seinen Bedürfnissen anpassen.

Beim ersten nutzen der Naviki-App muss man sich einloggen, dazu wechselt man vom Hauptmenü aus in den Punkt „Einstellungen“ und tippt dort auf „Einloggen“. Hier gibt man, wie üblich den Benutzernamen und das Passwort ein, dass man auch auf der Naviki Webseite zum einloggen nutzt. Um nun die Route in der App zu öffnen muss man im Hauptmenu auf Wege tippen. Ich habe allerdings zunächst den Punkt „Extras“ ausgewählt um „Navigationsanweisungen“ (die Sprachsteuerung für Naviki) zu installieren – der Spaß kostet 3,79 Euro. Von hier wechselte ich wieder zum Hauptmenü zurück und von dort in Einstellungen um die Sprachsteuerung genau an die eigenen Bedürfnisse  anzupassen. Anschließend bin ich wieder ins Hauptmenü und von dort zu „Wege“ gewechselt. Je nachdem wie die vorherige Route gespeichert wurde muss man nun auf „Meine Wege“ oder „Gemerkte Wege“ tippen. Voreingestellt ist „Meine Wege“. Nun tippt man die entsprechende Route an und bekommt die Daten der betreffende Route angezeigt. Im Hauptfenster „Übersicht“ werden die Entfernung und die geschätzte Fahrzeit angezeigt. „Beschreibung“ wird nur unter „Meine Wege“ angezeigt. Hier kann man die gefahrene Tour durch antippen verschiedener, vorgegebener Punkte wie z.B. Ort, Straße, Fluss, Feld, Asphalt usw. beschreiben. Unter „Höhen“ bekommt man das Höhenprofiel, den höchsten und den niedrigsten Punkt sowie  die addierten Höhenmeter der Tour angezeigt. Tippt man auf den Reiter „Karte“ bekommt man natürlich eine Karte der Tour angezeigt und unter „Roadbook“ bekommt man die Abbiegeanweisungen – die man ja auch angesagt bekommt – angezeigt.

Mit dem Hauptmenüpunkt „Route berechnen“ kann man eine neue Route planen – ich habe allerdings noch keine Möglichkeit gefunden außer Start und Ziel noch weitere Punkte in der Route einzubauen – auf der Webseite geht das natürlich.

Unter dem Menüpunkt „Weg aufzeichnen“ wird das tracken (aufzeichnen) der Route gestartet.

Jetzt aber zum eigentlichen Test:

Schon am Anfang nervte die Ansage damit dass ich angeblich die Route verlassen habe – ich war noch nicht einmal losgefahren. Anschließend hat die App sofort die Route neu berechnet. Anstatt mich auf die vorberechnete Route zurückzuführen wird eine komplett neue Route berechnet  – das disqualifiziert die App – zumal dadurch auch eventuell geplante Zwischenstopps nicht mehr angefahren werden können. Hier muss Naviki definitiv nachbessern.

Neuer Online Fahrrad-Routenplaner „Naviki“

Fahrradnavigation mit Google Maps

Bei einer Radtour Gestern habe ich die Navigation mit Google Maps auf dem Smartphone getestet.

Android-GPS_Einstellung

Zunächst habe ich die GPS-Funktion (über <Einstellungen> und dann <Sandortdienste>) eingeschaltet. Als nächstes habe ich Google Maps geöffnet indem ich auf dem Startbildschirm auf das Symbol von Google Maps mit dem Finger getippt habe. Jetzt erscheint der Bildschirm von Google Maps und versucht sofort mit Hilfe von GPS den aktuellen Standort zu ermitteln, der dann im Zentrum des Bildschirms als blauer Punkt angezeigt wird.

 Android-GoogleMaps_1

Als nächstes habe ich im Suchfeld, oben im Bildschirm, auf das linke Symbol geklickt.

Android-GoogleMaps_3

Jetzt öffnet sich das Fenster zum Festlegen des Start- und des Zielorts. Diese Daten kann man zum einen über die Tastatur eingeben oder aber einen der Vorschläge auswählen, die Google Maps anbietet – hierzu steht zum einen ““„zu Hause“ und zum anderen der Verlauf der Orte, die man in sich Google Maps bereits angesehen hat, zur Verfügung.

Android-GoogleMaps_2

Zusätzlich lässt sich hier die Art der Fortbewegung – Auto und Motorrad, öffentliche Verkehrsmittel, Rad und Fußgänger – über die Piktogramme, im oberen Bereich des Fensters, einstellen. Sobald das Ziel eingegeben ist, berechnet Google Maps die Route und zeigt eine Liste mit 3 Routen an aus der man sich nun die passende aussuchen und antippen kann.

Android-GoogleMaps_4

Nachdem man die Route angetippt hat, wechselt der Bildschirm in die Kartendarstellung und Zeigt die Route sowie die alternativen Routen an.

Android-GoogleMaps_5

Nun kann das Routing gestartet werden indem man auf den blauen Pfeil unten links klickt. Hat man keine Halterung fürs Smartphone am Lenker ist das kein Problem, da die Route per Sprache angesagt wird. Richtungsänderungen werden Rechtzeitig angesagt, so dass man nicht ständig auf das Display sehen muss. Ich habe zum Ausprobieren einen Kopfhörer angeschlossen – ich hatte aber nur einen der beiden Lautsprecher genutzt um auch den Verkehr mitzubekommen. Bei Bluetooth Headsets muss das Headset das passende Profil mitbringen und auch Musik übertragen, reine Telefon-Bluetooth Headsets dürften nicht funktionieren.

Das Routing in Google Maps für Android befindet sich noch im Betastatus, worauf auch in der App hingewiesen wird. Dafür funktioniert das Routing aber schon sehr gut. Die Sprachansage ist manchmal schwer zu verstehen – vor allem wenn noch laute Verkehrsgeräusche dazu kommen. Ansonsten sollte man sich grundsätzlich nicht zu 100% auf die Navigation verlassen – das betrifft aber nicht nur Google Maps sondern alle Navigationssysteme – um keine bösen Überraschungen zu erleben. Außerdem sollte man für Stromreserven in Form einer Powerbank oder einer Stromversorgung am Rad (Nabendynamo mit entsprechendem Anschluss z.B. Busch und Müller Luxos U) da GPS und Sprachansage den Akku des Handys stark belasten.

Für Otto-Normal Radfahrer der am Wochenende mit der Familie eine kleine Tour fahren will oder auch für die Vatertags Runde ist die Navigation per Google Maps vollkommen ausreichend.

Neuer Fahrrad-Routenplaner – Google Maps
Google Maps als Radroutenplaner
Google´s Reaktion auf Kritik an GoogleMaps

CycleNav – Fahrradnavi in Akkuleuchte

cyclenav1Vor gut 2 Monaten hatte ich mit dem Hammerhead eine Navigationsgerät vorgestellt, dass die Navigation auf das wesentliche – die Richtungsanzeige – reduziert, nun wurde auf der CES in Las Vegas das CycleNav vorgestellt, dass in die gleiche Richtung geht.

Das Navi ist in eine normale Akkuleuchte eingebaut. Das CycleNav ist kein Standalone Navi, sondern benötigt ein Android-Smartphone da es die Daten zum navigieren von einer Android-App zur Verfügung gestellt. Die Android-App wiederum greift auf das Kartenmaterial von OpenStreetMap zu. Per Bluetooth werden Smartphone und CycleNav verbunden.

Das Gerät soll im Frühjahr zu einem Preis von 59 US-Dollar in den USA auf den Markt kommen, in Europa wird es vermutlich noch einige Zeit dauern.

Schwinn Bikes

Hammerhead – futuristische Fahrrad Navigation

hammerhead-navigation-1

3 New Yorker Entwickler haben heute das neue Navigationsgerät „Hammerhead“ fürs Fahrrad vorgestellt. Beim Hammerhead wird die Navigation wieder auf das nötigste beschränkt und dadurch der Blick nicht unnötig lange vom Verkehr abgelenkt.

Das besonders für die turn-by-turn Navigation geeignete Gerät, dessen Name von der T-Form seines Gehäuses abgeleitet ist, bezieht seine GPS-Daten vom Smartphone des Fahrers.

Mit einem Garmin-Computer kompatiblen System wird der Hammerhead am Lenker des Fahrrades befestigt. Die eigentliche Navigation wird von einem Smartphone mit entsprechender Navi-App von Hammerhead übernommen. Die Daten erhält der Hammerhead per Bluetooth vom iPhone oder Android-Smartphones. Bis zu 20 Stunden soll man mit dem Hammerhead navigieren können bevor er wieder aufgeladen werden muss. Auch die Laufzeit des Smartphones soll vom Hammerhead profitieren, da der Bildschirm des Handys nicht genutzt wird und dementsprechend abgeschaltet sein kann. Die eigentliche Navigation erfolgt mittels LEDs, die sowohl tagsüber – bei Sonnenschein – als auch Nachts gut ablesbar sein.

Inzwischen wird das Gerät auf der Webseite von Hammerhead zu einem Preis von 85 US-Dollar angeboten.

Sobald das Gerät in Deutschland verfügbar ist, werde ich versuche mal eines zu testen.

 

Weitere Links zum Hammerhead:

Neuerding.com – Hammerhead Navigation

youTube Video

Navi: Radfahrer auf Autobahnparkplatz

Am Abend des 27. Juni hat die Polizei einen Man auf einem Autobahnparkplatz an der A5 bei Mörfelden-Waldorf mit seinem Fahrrad angetroffen. Der Mann war Autofahrern aufgefallen weil er den Seitenstreifen der Autobahn mit seinem Rad befuhr. Den Beamten erzählte er, dass er von seinem Navi auf die Autobahn gelotst worden sei, dass die Autobahn als Radweg ausgewiesen habe.

Nicht nur hinterm Steuer eines PKWs sollte man das Gehirn einschalten – auch auf dem Fahrradsattel macht das Sinn.

Neuer Online Fahrrad-Routenplaner „Naviki“

Gerade bin ich auf den neuen Online Radroutenplaner „Naviki.de“ gestoßen. Als Grundlage nutzt Naviki neben den eigenen Daten noch GoogleMaps und OpenStreetMap. Man hat die Möglichkeit, Routen zu Planen und kann eigen Routen in das eigene Profil hochladen. Es gibt Apps um direkt mit IPhone oder Android-Smartphones zu navigieren und die gefahrenen Routen ins eigene Naviki-Profil zu übertragen.

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