Produktrückruf: Prophete E-Bike Damen

Rueckruf_Prophete Gerade habe ich bei Facebook eine Nachricht des ADFC-Darmstadt gelesen. Es geht um einen Produktrückruf der Firma Prophete. Das 26 Zoll E-Bike Damen mit der Artikelnummer 52406-0111 und der EAN-Nummer 4014607524063, die im Zeitraum vom Dezember 2015 bis Juli 2016 ausgeliefert wurden. Bei diesem Modell können – wie der Hersteller schreibt – in seltenen Fällen zu Rissen im Tretlagerbereich kommen. Prophete hat auf seiner Homepage eine PDF-Datei mit weiteren Inforationen zum Abruf bereitgestellt.

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E-Bikes unterwegs aufladen

Seit gut 3 Jahren benutze ich für verschiedene Fahrten ein Pedelec. Ich mag das Flyer T8 besonders im Stadtverkehr, wo es seine stärken ausspielen kann. Für lange Touren benutze ich aber nach wie vor meine motorlosen Räder. Ein Grund dafür ist, dass der Akku eine Reichweite (in Rheinhessen) von maximal 70 km hat. Bei Touren die länger als 70 km sind, ist entweder ein zweiter Akku notwendig oder es muss die Möglichkeit geben, das Bike unterwegs aufzuladen. Das Problem hierbei ist, dass kaum jemand weis, wo die wenigen öffentlichen Ladestationen zu finden sind. Weiterlesen

Technik-Doping bei der UCI Cyclocross WM

Bei der gerade stattfindenden Cyclocross WM in Zolder (Belgien) hat es anscheinend einen Fall von Technik-Doping gegeben. Bei Kontrollen der UCI fiel ein Rad der Fahrerin Femke van den Driessche auf, das vermutlich mit einem Motor ausgestattet ist. Das Rad wurde von der UCI beschlagnahmt. Der Vater von Femke äußert den Verdacht, dass das „getunte“ Bike seiner Tochter untergeschoben wurde. Weiterlesen

Pedelecs – kein höheres Unfallrisiko

Vor knapp 2 Jahren habe ich in den Beitrag Unfallrisiko Pedelec  verfasst. Damals gab es offensichtlich gehäuft Unfälle mit Pedelecs. Die Ursachen waren damals vermutlich viele unerfahrene und ungeübte Fahrer die sich auf ein Pedelec setzten ohne vorherige Schulung. Für unerfahrene Fahrer kann der plötzliche und relativ starke Schub durch den Elektromotor zum Problem werden. In der Zwischenzeit ist das Pedelec aber auch bei den geübteren Fahrern angekommen und diese haben kaum Probleme mit den eBikes. So ist es kaum verwunderlich, dass die Unfallstatistik inzwischen keinerlei Auffälligkeiten zeigt und Elektroräder kein erhöhtes Unfallrisiko darstellen. Auch die bessere Ausstattung z.B. mit Hydraulikbremsen dürfte zu diesem Ergebnis beitragen.

 

Presse Mitteiliung: Zweirad-Industrie-Verband

Pedelecs & E-Bikes – ZIV: Kein höheres Unfallrisiko bei Pedelecs

Pedelec auf Langstrecke getestet

Seit etwa anderthalb Jahren gehört ein Flyer T8 City Pedelec zu meinem Fuhrpark. Vor ein paar Wochen bekam ich noch einen 10Ah Akku geschenkt, der genau zum Flyer passt. Jetzt kann ich ein paar Sachen ausprobieren, die ich mich vorher mangels Akkukapazität nicht getraut habe.

DSCF0955Im normalen Betrieb in Rheinhessens Hügellandschaft und bei meinem Gewicht von knapp 100Kg hält der Originale 12Ah Akku ca. 50 km durch. Jetzt habe ich getestet wie Lange der Akku tatsächlich hält, wenn man vorwiegend mit niedriger Unterstützung – nur 3 mal habe ich in den Normalmodus gewechselt um die Steigung besser zu bewältigen – unterwegs ist. Mein Test sollte mich nach Mannheim und zurück führen. Zunächst musste ich, über Alzey nach Worms, quer durchs hügelige Rheinhessen fahren. In Worms gings dann über die Nibelungenbrücke auf die andere Rheinseite. Von hier gings ohne nennenswerte Steigung am Hochwasserdamm entlang nach Mannheim. Ich war völlig überrascht, dass ich den Akku nicht wechseln musste – er hielt die gesamte hinfahrt durch. Ich habe dann meinen Akku nachgeladen – allerdings nur ca. 2/3 seiner Kapazität, da für mehr die Zeit nicht gereicht hat. Wegen des schlechten Wetters habe ich mich entschieden, den Rückweg mit dem Zug anzutreten.

Ich gehe davon aus, dass es möglich ist, zusammen mit dem Reserve-Akku eine Distanz von 120km zu bewältigen. In vorwiegend flachen Gegenden ist die Reichweite wahrscheinlich noch um einige km größer.

Pedelec Testroute Fürfeld – Mannheim

E-Bike: Stern Artikel zum Streit zwischen Stiftung Warentest und Herstellern

Heute ist bei Stern.de ein sehr lesenswerter und neutraler Artikel zum Dauerstreit zwischen Stiftung-Warentest/ADAC und den E-Bike Herstellern erschienen.

Stern: Elektrofahrräder bei Stiftung-Warentest – Riesenärger um Testmethoden

Ich halte den Testaufbau mechanisch für sehr fragwürdig und den ganzen Test sowie seine mediale Verbreitung für sehr manipulativ – gegen e-Bikes. Was mich aber auch nicht wirklich wundert – immerhin ist der Test in Zusammenarbeit mit dem ADAC gemacht worden.

Ich traue nur Tests, die ich selbst manipuliert habe Zwinkerndes Smiley.

E-Bike Hersteller gegen Stiftung Warentest und ADAC – Die nächste Runde

Heute haben die E-Bike Hersteller Biketec (Flyer), Derby Cycle (Kalkhof, Raleight u.a.) so wie Bosch eBike Systems (E-Bike Motor) in Berlin eine Pressekonferenz abgehalten. Das Thema: Der E-Bike (Pedelec)- Test von Stiftung Warentest und ADAC vom Mai.

Dieser Test, bei dem fasst alle E-Bikes und deren Hersteller schlecht wegkamen hatte ein großes Medienecho und große finanzielle Einbußen für die Branche zur Folge. Die Einbußen und der Imageschaden scheinen so groß zu sein, dass die Biketec AG mit dem Gedanken einer Schadensersatzklage spielt.

Zunächst scheinen (ich habe weder ein Video noch ein genaues Protokoll der Pressekonferenz im Netz gefunden) sich die Hersteller mit der elektrischen Bewertung der E-Bikes befasst zu haben und wiederlegten die Ergebnisse des Tests (laut StiWa sollten manche E-Bikes den Funkverkehr von Polizei und Feuerwehr stören). Hier war die Stiftung Warentest (StiWa) schon zurückgerudert – was aber in der Öffentlichkeit nicht ankam.

Der mechanische Aufbau des Test der StiWa wurde ebenfalls bemängelt. In dem Video zum StiWa-Test war zu sehen, dass die Bikes am Lenker starr eingespannt wurden, was der Realität nicht entspricht und logischerweise zu mechanischen defekten führen muss.

Es wird eine Wiederholung des Test unter realistischen, nachvollziehbaren Bedingungen und die Veröffentlichung in den Medien (insbesondere dem Fernsehen) gefordert.

Ich selbst fahre des Öfteren ein Flyer C5 (Biketec) und habe keinerlei Anlass an der Sicherheit und Stabilität des Rades zu zweifeln.

 

Pedelec Test 2013: Ergebnisse der gemeinsamen Pressekonferenz

Unfallrisiko Pedelec

Dadurch dass inzwischen immer mehr E-Bikes auf unseren Straßen anzutreffen sind, werden sie auch immer mehr E-Bikes in Unfälle verwickelt.

Der Grund für die vermehrten Unfälle dürfte so vielfältig sein wie der Grund für ihre Benutzung. Ein  Grund dürft sein, dass die Geschwindigkeit und die Beschleunigung von Pedelecs noch öfter als bei motorlosen Rädern, von anderen Verkehrsteilnehmern unterschätzt wird. Die Radfahrer selbst dürften auch des Öfteren Ihr Fahrzeug unterschätzen. Insbesondere beim bremsen könnte so mancher E-Biker überfordert sein, da die wenigsten Radler die hohen Geschwindigkeiten gewohnt sein dürften.

Aus eigener Erfahrung weis ich, wie man von der Leistung eines E-Bikes überrascht werden kann. Insbesondere bei den Beschleunigungskräften, die bei E-Bikes mit Anfahrhilfe auftreten – da war sogar ich überrascht, als ich das erste mal die Anfahrhilfe unseres Flyer zu spüren bekam. Gerade ältere Fahrer und Wiedereinsteiger sollten einen kleines Fahrtraining absolvieren um sich mit der neuen Technik vertraut zu machen.

Eine noch weiter Voraussicht beim fahren mit E-Bikes als schon mit Rädern ohne Motor halte ich für einen der wichtigsten Sicherheitsaspekte.

Pedlecs bleiben Fahrräder

Einer Meldung, die ich gerade auf Facebook Seite von „Pro Fahrrad“ gefunden habe, ist zu lesen, dass das „Europäische Parlament“ Rechtsvorschriften

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