Test: AEVON UNO 100

(Werbung: Ich bedanke mich an dieser Stelle bei AEVON Trailers für die Unterstützung)

Auf der diesjährigen Eurobike bin ich auf dem Außengelände auf die Anhänger von AEVON gestoßen. Es handelt sich dabei um Einspur Nachläufer die, im Gegensatz zu den mir bisher nur mit Tiefdeichsel bekannten Modellen, mit eine Hochdeichsel ausgestattet sind. Da ich das Konzept für interessant halte, habe ich mich über die ausgestellten Trailer ausführlich informiert und meine Visitenkarte hinterlassen. Anfang September bekam ich eine Mail aus Frankreich mit der Anfrage, ob ich Interesse an einem Test eines Anhängers hätte. Natürlich hatte ich. Weiterlesen

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SKS Produkttests

Vor ca. 3 Wochen bekam ich eine eMail von SKS. Ich wurde gefragt, ob ich Interesse hätte Produkte von SKS zu testen und hier darüber zu berichten. Ich habe natürlich Interesse, zumal ich die getesteten Teile anschließend behalten kann. Ich werde auch in Zukunft versuchen die Tests so Neutral wie möglich zu gestallten, wenn mir etwas negatives auffällt werde ich genauso darüber berichten wie über positives.

Heute kamen die ersten beiden Teile, die Minipumpe „Injex T-Zoom“ und das Multitool „Toolbox Travel“, per Post bei mir an.

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150km Tour mit Velospring Holzgriffen

Gestern habe ich den Lenker mit den Holzgriffen von Velospring auf einer Strecke von 150km – aufgeteilt in 2 Etappen zu je 150km – getestet. Es hat sich gezeigt, dass das Rad zur Zeit nicht für eine solche Strecke geeignet ist – da habe ich noch einiges zu tun. Der Lenker und insbesondere die Griffe haben mich einmal mehr positiv überrascht. Auf der gesamten Strecke ist mir nicht einmal die Hand eingeschlafen. Ich bekam, auf der Rückfahrt, lediglich leichte Schmerzen im Handgelenk die durch eine optimierte Lenkereinstellung sicherlich auch noch zu beseitigen sind.

Im hügeligen Rheinhessen ist die leicht nach hinten gebogene Lenkerform nicht optimal, hier ist ein gerader Lenker die bessere Wahl. Auf so langen Distanzen sollte man über einen Triathlon-Aufsatz nachdenken, dieser bietet neben der zusätzlichen Griffposition auch noch eine weitere Sitzposition um den Rücken und die Hände zusätzlich zu entlasten.

Für Radfahrer, die wie ich vorwiegend auf Straße fahren, kann die Federung in den Griffen zumindest teilweise eine Federgabel ersetzen, was ihren Preis nochmal relativiert. Gegenüber einer Federgabel sind die Griffe deutlich leichter. Auf Kopfsteinpflaster ist lediglich meine alte luftgefederte Suntour NCX, die an meinem alten Reiserad montiert ist, noch ein klein wenige besser.

Als abschließendes Fazit kann ich sagen, dass die Velospring Griffe sowohl optisch als auch technisch ihr Geld – immerhin 200Euro – Wert sind.

Die Griffe gibt es in 2 Versionen:

  • sen comfort: die gefederte und hier getestete Version für 199,- Euro
  • sen pur: die gleichen Griffe nur ohne Federung kosten 149,- Euro

 

Kleiner Tipp so kurz vor Weihnachten: die Griffe sind ein tolles Weihnachtsgeschenk.

 

Alltagstauglichkeit der Velospring Holzgriffe
Erste Testfahrt mit den velospring Holzgriffen
Holzgriffe mit Federung
„velospring“ Holzgriff eingetroffen
Eurobike 2014

„velospring“ Holzgriff eingetroffen

Anfang September hatte ich schon einmal über die gefederten Holzgriffe von „velospring“ aus München berichtet.  Schon auf der Eurobike hatte ich mit den Leuten von velospring ausgemacht, dass ich ein Exemplar der Griffe Testen und im Blog darüber berichten würde.Lenker_mit_Holzgriff

Heute ist mein Testexemplar angekommen.

Im Karton waren neben dem Lenker noch eine ausführliche Montageanleitung, ein Vielzahnschlüssel in passender Größe – um die Griff_rechts_obenGriffe montieren und demontieren zu können – und 4 Teflon-Pads.

Meine Griffpaar ist bei Velospring als Griffpaar Nr. 230 registriert. Die Registriernummer findet man auf der Rückseite Montageanleitung.

RegistrierNr

Als nächstes werde ich den Lenker montieren und eine kleine Testrunde drehen. Über das Ergebnis dieser Testrunde werde ich dann hier berichten.

Holzgriffe mit Federung
Erste Testfahrt mit den velospring Holzgriffen
Alltagstauglichkeit der Velospring Holzgriffe
150km Tour mit Velospring Holzgriffen

Naviki – Test der neuen Version

Nachdem ich in meinem letzten Test von Naviki vom Routing endtäuscht war, hat sich wieder etwas getan. Naviki hat seinen Onlinedienst deutlich verbessert, bleibt aber dennoch im „Beta“-Stadium. Die Hauptkritikpunk im letzten Test waren die Tatsache dass Naviki ständig versucht hat mich von Hauptrouten fern zu halten und wenn man von der vorgegebenen Route abweicht wird man nicht wieder zur vorberechneten Route zurückgeführt.

Screenshot_2014-07-23-12-35-19Das berechnen einer Route ist deutlich besser, aber noch nicht Perfekt geworden. Es gibt jetzt die Möglichkeit, verschiedene Routing-Profile in der App einzubinden. Die Profile sind jedoch nicht kostenlos  – es gibt Profile für Freizeit, Mountainbike und Rennrad, die zwischen 3,79 Euro und 4,79 Euro kosten. Zum Testen habe ich das Rennrad-Profil installiert. Als Test des Profils nutzte ich die Strecke2014-07-24 15_19_30-Details von Fürfeld nach Alzey – hier bin ich mit jedem Staubkorn auf der Straße per Du. Auf ca. 20 km sind lediglich 2 Streckenabschnitte die ich für unlogisch halte. Mit ein klein wenig manueller Nachbearbeitung lässt sich das allerdings beheben – dazu sind allerdings auch Ortskenntnisse nötig. Die Abweichungen sind nicht allzu dramatisch, so dass man auch ohne weiteres die vorgegebene Route fahren kann. Die Mountainbike- und Freizeitprofile habe ich noch nicht getestet – dazu werde ich bei Gelegenheit aber eigene Testberichte schreiben. Im vergleich zu Google Maps ist die Planung von Naviki aber Klasse – Google Maps kennt keine speziellen Fahrradprofile und versucht einen Grundsätzlich von den Straßen wegzuführen.

Am letzten Punkt – dem abweichen von der Route – hat sich nicht viel getan. Noch immer wird lediglich angesagt, in welcher Himmelsrichtung das Ziel liegt. Kommt man irgendwann wieder auf die vorher berechnete Route zurück wirdNaviki-4 das jetzt erkannt – ich bin mir jetzt nicht mehr sicher ob das vorher auch so war. Besser wäre es, dass man auf schnellstem Weg wieder zur berechneten Route  zurückgeführt wird, Umleitungen gibt es nun mal immer wieder. Ein komplettes neuberechnen der Route, was ich in meinem vorherigen Test sehr bemängelt habe, lässt sich mit einer Einstellung korrigieren: dazu wechselt man zum Hauptmenü, dort auf Einstellungen und dann auf Navigationsanweisungen. Hier entfernt man den Haken bei „Automatische Neuberechnung der Route“ und schon wird nicht mehr neuberechnet – das hat aber schon vorher funktioniert – ich hab es nur nicht gesehen.

 

Fahrradnavigation mit Google Maps

Naviki Android-App
Neuer Online Fahrrad-Routenplaner Naviki

Naviki Android-App

Ich habe mir zum testen die Naviki-App auf mein Android-Smartphone geladen und auf einer Tour nach Mainz getestet. Die Stärke der App ist die Ansage der Route, damit hat man wie bei PKW-Navis den Blick frei für den Verkehr und muss nicht auch noch auf die Anzeigen des Navis achten.

Ich hatte mir die Route zunächst am PC auf der Naviki Webseite die Route erstellt und gespeichert. Auf der Naviki-Webseite kann man die Route problemlos, wenn auch etwas umständlich, seinen Bedürfnissen anpassen.

Beim ersten nutzen der Naviki-App muss man sich einloggen, dazu wechselt man vom Hauptmenü aus in den Punkt „Einstellungen“ und tippt dort auf „Einloggen“. Hier gibt man, wie üblich den Benutzernamen und das Passwort ein, dass man auch auf der Naviki Webseite zum einloggen nutzt. Um nun die Route in der App zu öffnen muss man im Hauptmenu auf Wege tippen. Ich habe allerdings zunächst den Punkt „Extras“ ausgewählt um „Navigationsanweisungen“ (die Sprachsteuerung für Naviki) zu installieren – der Spaß kostet 3,79 Euro. Von hier wechselte ich wieder zum Hauptmenü zurück und von dort in Einstellungen um die Sprachsteuerung genau an die eigenen Bedürfnisse  anzupassen. Anschließend bin ich wieder ins Hauptmenü und von dort zu „Wege“ gewechselt. Je nachdem wie die vorherige Route gespeichert wurde muss man nun auf „Meine Wege“ oder „Gemerkte Wege“ tippen. Voreingestellt ist „Meine Wege“. Nun tippt man die entsprechende Route an und bekommt die Daten der betreffende Route angezeigt. Im Hauptfenster „Übersicht“ werden die Entfernung und die geschätzte Fahrzeit angezeigt. „Beschreibung“ wird nur unter „Meine Wege“ angezeigt. Hier kann man die gefahrene Tour durch antippen verschiedener, vorgegebener Punkte wie z.B. Ort, Straße, Fluss, Feld, Asphalt usw. beschreiben. Unter „Höhen“ bekommt man das Höhenprofiel, den höchsten und den niedrigsten Punkt sowie  die addierten Höhenmeter der Tour angezeigt. Tippt man auf den Reiter „Karte“ bekommt man natürlich eine Karte der Tour angezeigt und unter „Roadbook“ bekommt man die Abbiegeanweisungen – die man ja auch angesagt bekommt – angezeigt.

Mit dem Hauptmenüpunkt „Route berechnen“ kann man eine neue Route planen – ich habe allerdings noch keine Möglichkeit gefunden außer Start und Ziel noch weitere Punkte in der Route einzubauen – auf der Webseite geht das natürlich.

Unter dem Menüpunkt „Weg aufzeichnen“ wird das tracken (aufzeichnen) der Route gestartet.

Jetzt aber zum eigentlichen Test:

Schon am Anfang nervte die Ansage damit dass ich angeblich die Route verlassen habe – ich war noch nicht einmal losgefahren. Anschließend hat die App sofort die Route neu berechnet. Anstatt mich auf die vorberechnete Route zurückzuführen wird eine komplett neue Route berechnet  – das disqualifiziert die App – zumal dadurch auch eventuell geplante Zwischenstopps nicht mehr angefahren werden können. Hier muss Naviki definitiv nachbessern.

Neuer Online Fahrrad-Routenplaner „Naviki“