Tagfahr-rück-licht am Rad

Ich hatte mich gerade sehr rege an einer Diskussion über Beleuchtungsaufrüstung an Fahrrädern auf dem Blog Velowahnsinn beteiligt. Es geht dort darum, dass die neuen Lichtstarken Lampen mit 40 und mehr Lux eine immer stärkere Verbreitung finden und dadurch die Radler mit schwächeren Lampen im Verkehr benachteiligt sind, weil sie nicht mehr so gut war genommen werden. Außerdem wurden in diesem Zusammenhang auch die neuen Tagfahrlichter für Fahrräder erwähnt, die diesen Effekt noch verstärken. Was bei der ganzen Diskussion aber völlig ausgespart blieb war das Rücklicht.

Vor allem wenn man auf Landstraßen fährt und das Wetter nicht ganz so gut ist werden vorrausfahrende Fahrräder nur sehr schlecht war genommen. Ein Vernünftiges Rücklicht – das auch bei Tage über eine größere Entfernung – gut gesehen wäre meines Erachtens viel wichtiger als das bereits erhältliche Tragfahrlicht nach vorne.

Ich könnte mir auch vorstellen, dass entsprechende Rücklichter auch in der Stadt ein Plus an Sicherheit für den Radfahrer bedeuten würden, mehr als das Tragfahrlicht. Ein solches Rücklicht müsste sicherlich 2 Schaltstufen besitzen, da man es in der Dunkelheit vermutlich dimmen Müsste um den nachfolgenden Verkehr nicht zu blenden.

Aber auch mit solchen Lampen gäbe es die Problematik mit den Fahrrädern die noch nicht entsprechend ausgestattet sind – sie würden wohl nicht mehr so gut erkannt werden und ihre Fahrer wären  dadurch einem höheren Risiko ausgesetzt.

Wenn man das allerdings als Argument gegen eine solche Beleuchtung nimmt, würde man wohl am falschen Punkt ansetzten. Man müsste dafür sorgen, dass alle Räder möglichst schnell damit ausgerüstet werden – aber natürlich auf freiwilliger Basis.

Mein Beitrag zum Blockevent „Fahrradgeschichten“

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Eine Antwort zu Tagfahr-rück-licht am Rad

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