Rennradtour zur Loreley

Am Sonntag habe ich das schöne Wetter genutzt, umLoreley eine „kleine“ Runde mit dem Rennrad zu fahren. Die Idee war, nach Bingen zu fahren und dann weiter nach Trechtingshausen. Von dort wollte ich in den Hunsrück und dann wieder nach Hause. Also etwa 60 – 70km.

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Rennradtour „Rund um den Donnersberg“

Am Pfingstmontag habe ich mir eine Runde um den Donnersberg mit dem Koga Myata gegönnt.

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Mountainbike-Tour Fürfeld – Alzey

Als ich vor gut einem Jahr mit dem Mountainbikenimage001-1 begonnen habe, wollte ich eigentlich nur bei mir in der Umgebung fahren. Anfang Mai kam ich auf die Idee, mit dem Mountainbike nach Alzey zu fahren – aber nicht auf der Straße. Weiterlesen

Selztal-Radweg

Selztal-RadwegDie Selz ist ein kleiner Fluss, der von Orbis in der Nordpfalz  quer durch Rheinhessen fliest und bei Ingelheim in den Rhein mündet.

Die Quelle der Selz befindet sich in Orbis –Selz1 wenn man aus Orbis in Richtung Vorholz fährt, muss man in der letzten Kurve geradeaus fahren, um an die Quelle zu gelangen. Kommt man vom Vorholz – aus Bechenheim, Oberwiesen – geht es in der ersten Kurve links herum und eben nicht rechts.  Normalerweise gibt es eine direkte Verbindung von der Quelle zum eigentlichen Radweg, der oberhalb der Quelle parallel verläuft. Zur Zeit wird diese Verbindung jedoch durch eine Baustelle blockiert und man muss außen herum fahren – also zunächst wieder in den Ort hinein und dann jeweils die nächst mögliche rechts –  um zum Radweg zu gelangen. Nun ist der Radweg gut ausgeschildert (vorher gibt es aber keine Hinweise auf den Radweg) und man braucht nur der Beschilderung zu folgen.

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E-Bikes unterwegs aufladen

Seit gut 3 Jahren benutze ich für verschiedene Fahrten ein Pedelec. Ich mag das Flyer T8 besonders im Stadtverkehr, wo es seine stärken ausspielen kann. Für lange Touren benutze ich aber nach wie vor meine motorlosen Räder. Ein Grund dafür ist, dass der Akku eine Reichweite (in Rheinhessen) von maximal 70 km hat. Bei Touren die länger als 70 km sind, ist entweder ein zweiter Akku notwendig oder es muss die Möglichkeit geben, das Bike unterwegs aufzuladen. Das Problem hierbei ist, dass kaum jemand weis, wo die wenigen öffentlichen Ladestationen zu finden sind. Weiterlesen

Kurze Feierabendrunde

Nachdem ich Vorgestern mein KogaMyata repariert habe, wollte ich es natürlich auch ausprobieren. Heute gab´s dafür das optimale Wetter, 17 Grad, wolkenloser Himmel und nahezu Windstill. Gegen 17 Uhr habe ich mich auf´s Rad geschwungen und bin losgefahren. Weiterlesen

Abschlußfahrt 2015

Im letzten viertel Jahr bin ich viel weniger Rad gefahren als ich es eigentlich gewohnt bin. Die Ursache dafür waren zum einen private Angelegenheiten und zum anderen hatte ich mir Anfang Oktober eine schwere Entzündung im rechten Fuß gefangen, die mich den ganzen Monat am Radfahren gehindert hat. In der restlichen Zeit bin ich vorwiegend kurze Strecken nach Alzey und Bad Kreuznach gefahren und habe dazu auch öfters das eBike genutzt. Weiterlesen

Radtour Fürfeld – Stromberg – Bacharach – Bingen – Fürfeld

Am Sonntag bin ich die erste größere Tour in diesem Jahr gefahren. Es ging zunächst von Fürfeld über Feldwege nach Altenbamberg. Von dort ging es weiter nach Bad Kreuznach und dann nach Winzenheim. DSCF1392Im Kreisel vor Winzenheim ging´s dann Richtung Guldental weiter. Dazu musste ich zunächst eine 11% Steigung erklimmen. Ab hier geht es die nächsten ca. 30 Kilometer nur noch Bergauf, mal steiler, mal DSCF1395-1flacher aber immer Bergauf. Nun kamen die Ortsdurchfahrten Windesheim und Schweppenhausen bevor es nach Stromberg geht.  Dieser Teil ist relativ Flach. Von  Stromberg geht es weiter nach Rheinböllen eine ganze weile durch den Wald. Von Rheinböllen geht es jetzt etwas steiler Richtung Bachrach. Etwa 3km hinter Rheinböllen DSCF1397-1bin ich am höchsten Punkt meiner Tour angelangt. Ich bin hier – laut Google Earth – auf 480m. Jetzt geht´s runter zum Rhein, nach Bacharach. Ca. 2km vor Bacharach passiert es dann. Im Vorderrad ist plötzlich die Luft raus und ich muss feststellen, dass „Murphy´s Gesetzt“ mal wieder zutrifft – viele hundert km passiert nix, da hab ich auch das Werkzeug dabei, und ausgerechnet Heute hab ich es vergessen. Ich musste also zu Fuß nach Bacharach – in Rennradschuhen. Zum Glück ist es für mich kein so großes Problem, in Rennradschuhen zu laufen, wie für die meisten anderen. Das größere Problem war der Mantel des Vorderrades, der wollte ohne Luft nicht auf der Felge bleiben. Was daran lag, dass es sich um einen Faltreifen handelt. Schon nach ein paar Metern in Rheinböllen habe ich Hilfe bekommen. Zwei Männer, die auf dem Bürgersteig saßen, haben mir einen neuen Schlauch geschenkt und sich über den defekten gewundert. Es war ein Gaadi-Schlauch. Nachdem der neue Schlauch eingebaut war haben wir uns noch über mein Rad unterhalten. Mein Lenker mit den Holzgriffen hatte ihre Aufmerksamkeit erregt. Nach etwas Fachsimpelei ging´s dann weiter immer am Rhein DSCF1407entlang nach Bingen. Ab Bingen bin ich dann der Nahe gefolgt bis nach Bad Münster am Stein um dann weiter nach Altenbamberg zu fahren. Jetzt war  ich fast wieder zu Hause. Ich musste nur noch zum Brücklocher Hof und die restlichen 1,5 km über einen Betonweg nach Fürfeld.

Das erstaunlichste an der Tour war, dass ich auf diesen fasst 100 km keinerlei Probleme mit Autofahrern hatte – ich wurde nicht geschnitten, nicht an den Rand gesträngt und auch nicht auf evtl. vorhandene Radwege hingewiesen. Und die Hilfsbereitschaft von anderen Radfahrern, die ich immer wieder erfahren habe.

 

GoogleEarth_Image

Ohne Karten von Bremerhaven nach Alzey

Im Mai 2001 habe ich eine Radtour von Bremerhaven nach Alzey unternommen. Nach Bremerhaven bin ich teilweise zunächst von Alzey bis Köln ebenfalls mit dem Rad gefahren und ab Köln gings dann mit dem Zug weiter nach Bremerhaven. Den Rückweg bin ich dann komplett mit dem Rad gefahren. Da ich fasst nur auf der Straße fahre, habe ich auf Karten bewusst verzichtet, ich wollte mich mich auf meinen Orientierungssinn und meine groben geografischen Kenntnisse verlassen und im Notfall konnte ich ja nach dem Weg fragen.

Los gings am Vatertag. Ich bin zunächst immer der Weser gefolgt und hatte meinen ersten größeren Zwischenstopp in Bremen. Dort hatte ich dann auch, in unmittelbarer Nähe der Segelschiffe die im Altstadtbereich am Kai der Weser festgemacht sind,  gleich meinen ersten Platten. Nachdem ich den geflickt hatte – ich habe mehr Zeit zum ab- und bepacken des Gepäckträgers gebraucht als für die eigentliche Reparatur – bin ich noch kurz in die Altstadt gegangen und habe mich ein wenig umgesehen. Anschließend ging es weiter, immer an der Weser entlang. Da es schon sehr Warm und auch lange Hell war bin ich gefahren bis ich müde wurde, irgendwann habe ich mir ein ruhiges Plätzchen gesucht und habe mich in meinen Schlafsack gelegt. Ich hatte jetzt etwa 160km geschafft. Am nächsten Morgen gings zeitig weiter und schon nach wenigen Kilometern war ich in Minden. Jetzt gings weiter nach Bielefeld und hier hatte ich dann zum zweiten mal einen Platten. Nachdem ich auch diesen Defekt behoben hatte musste ich zum ersten mal nach dem Weg fragen. Ich war nun Richtung Münster unterwegs, bin aber in Warendorf, nach einem kleinen Spaziergang um meinem Körper ein klein wenig Abwechslung zu bieten, dann Richtung Dortmund abgebogen. Ich weiß Heute nicht mehr wo ich die kommenden Nacht verbracht habe – es sind ja mehr als 13 Jahre vergangen – aber vermutlich war es irgendwo auf dem Weg nach Dortmund. Am nächsten Tag war ich auf jeden Fall, im nördlichen Sauerland, Richtung Köln unterwegs und habe irgendwo in der Nähe von Bad Godesberg übernachtet. Am letzten Tag gings dann von Bad Godesberg aus immer am Rhein entlang bis nach Bingen und dann quer durch Rheinhessen nach Alzey. Vorher hatte ich aber bei Trechtingshausen einen weiteren Defekt. Der Radweg an der B9 war damals in einem miserablen Zustand. Im Halbdunkeln übersah ich eine Baumwurzel die so dick wie mein Unterarm war und bin mit mindestens 25 Stundenkilometern drüber. Das Ergebnis waren 7 gebrochenen Speichen im Hinterrad. Zum Glück haben sich die gebrochenen Speichen auf den ganzen Umfang des Laufrades verteilt und waren nicht nebeneinander. Nach langem probieren hatte ich es tatsächlich geschafft, das Hinterrad wieder einigermaßen Rund zu bekommen, ich hatte 2 oder 3 Reservespeichen dabei und den Rest habe ich so ausgleichen können. dass es für die restlichen ca. 40 – 50km gereicht hat. 50m vor meiner Haustüre ging am Hinterrad nichts mehr und ich konnte die Felge am nächsten Tag weg werfen.

Der härteste Abschnitt auf diesen ca. 800km waren die letzten 30 km durch Rheinhessen. Lediglich im Sauerland musste ich noch mal etwas härter treten. Ansonsten war die gesamte Strecke flach wie ein Teller und stellt für einen einigermaßen geübten Fahrer vor keinerlei Probleme.

Ach ja, Fotos hatte ich auch gemacht. Als ich die Filme aus dem Labor zurück bekam stellte sich jedoch heraus, dass meine Kamera hin war – kein einziges Bild war etwas geworden.